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Breitbandausbau: Glasfaser von Rulle über Icker nach Vehrte

28.08.2018 50 Firmen im Gewerbegebiet erhalten schnelles Internet

Belm. Nächstes Ausbaulos, nächster Bagger im Einsatz: Die neue Glasfasertrasse führt von Wallenhorst-Rulle durch Icker und dann weiter in das Gewerbegebiet Vehrte, wo damit rund 50 Unternehmen einen Glasfaserdirektanschluss erhalten können. Außerdem werden etwa 25 Privatadressen „Hinter dem Gewerbegebiet“ im Bereich Osterberg und Ellerkamp ebenfalls mit Glasfaserdirektanschlüssen ausbauen. Darüber hinaus dient die Leitung auch der Versorgung aller weiteren unterversorgten Adressen in der Umgebung.

Breitband bald auch in Icker: Beim Start der Bauarbeiten direkt am Bagger dabei waren Dirk Holtgrewe (von links, TELKOS), Landrat Michael Lübbersmann, Belms Bürgermeister Viktor Hermeler, Ludger Flohre (Innogy SE Osnabrück) und Henri Dieperink, Projektleiter bei Arslan Bauunternehmen.

So ist beabsichtigt, in einem zweiten Bauabschnitt ab Mitte kommenden Jahres die Glasfasertrasse über die Icker Landstraße und den Power Weg zu verzweigen, um dort weitere unterversorgte Adressen erschließen zu können. „Mit dem Breitbandausbau stärken wir das Osnabrücker Land als dynamischen Wirtschaftsstandort. Zugleich ist es unser Ziel, dass auch die Bürgerinnen und Bürger profitieren“, sagt Landrat Michael Lübbersmann.

In der ersten Stufe werden im gesamten Landkreis Osnabrück 39 Millionen Euro für den Breitbandausbau investiert. Der Anteil des Bundes liegt bei 15 Millionen, der des Landes Niedersachsen bei 5 Millionen Euro. Die weiteren 19 Millionen Euro bringen der Landkreis und seine 34 kreisangehörigen Städten und Gemeinden auf. Das Unternehmen innogy SE baut für das Breitbandnetz die Daten- und Informationstechnik und übernimmt nach Fertigstellung auch den Betrieb des Netzes.

Die TELKOS hat zudem einen zweiten Förderbescheid des Bundes über erneut 15 Millionen Euro erhalten. Durch den Eigenanteil beträgt das Investitionsvolumen in der zweiten Ausbaustufe 31,5 Millionen Euro. Die Bauarbeiten sollen nahtlos nach dem Abschluss der ersten Ausbaustufe fortgesetzt und bis Mitte des Jahres 2020 umgesetzt sein.

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