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Cool it: Europäischer Marktführer für Spezialtüren kommt aus Melle

14.09.2018 Digitalisierung ist ein zentrales Thema

Melle. Viele Nahrungsmittel halten sich nur, wenn sie kühl gelagert werden. Um die Kühlketten in der Lebensmittelindustrie einzuhalten, werden daher auch an die Türen der Kühlräume besondere Anforderungen gestellt. Das Unternehmen Cool it Isoliersystem GmbH in Melle hat es mit höchstem fachlichen Knowhow und einer optimierten Geschäftsstrategie in diesem Bereich zur Marktführerschaft in Europa gebracht. „Jede Tür ist bei uns ein Unikat“, erläuterte Geschäftsführer Frank Maiwald jetzt bei einem Unternehmensbesuch des Geschäftsführers der Wirtschaftsförderung des Landkreises Osnabrück, WIGOS, Siegfried Averhage.

Betriebsbesichtigung mit WIGOS-Geschäftsführer Siegfried Averhage (rechts): von links Alexander Rolf, technische Leiter, sowie die Geschäftsführer Rasmus Brandhorst und Frank Maiwald.

In den sensiblen Bereichen der Lebensmittel-Produktion und - lagerung, der Chemie und der Gastronomie bietet das Unternehmen die ganze Bandbreite innovativer Tür- und Torsysteme. „Damit haben wir uns konsequent auf eine Marktnische spezialisiert und konnten mit diesem Ansatz in den vergangenen Jahren kontinuierlich wachsen“, so Maiwald weiter. „Wir orientieren uns an den Prozessabläufen in den Kundenunternehmen, um mit unserer Erfahrung das Handling der Waren optimal zu gestalten“, skizzierte Geschäftsführer Rasmus Brandhorst. Die Kunden reichen dabei von Supermärkten und Lebensmittelkonzernen über Schlachthöfe und Zerlegebetriebe bis hin zur Pharmaindustrie.

Brandhorsts Vater Jürgen hatte gemeinsam mit Johannes Rahe das Unternehmen vor knapp 35 Jahren gegründet: „Begonnen hat alles mit dem Bau von Kühlhaustüren“, erzählt der Unternehmer. Die beiden Gründer legten vor rund zehn Jahren die Verantwortung in jüngere Hände. Heute verlassen jeden Tag rund 150 bis 180 Türen unterschiedlichster Bauart die Fertigungsstraßen von Cool it in Melle – dafür sorgen rund 220 Vollzeitkräfte. Neben Dreh-, Pendel-, Schiebetüren und Hubtoren bietet das Unternehmen auch Brandschutztüren, Schnelllauftore oder Rauchabzugslösungen an.

Bei der Digitalisierung sieht sich das Unternehmen auf gutem Weg: „Das ist für uns ein zentrales Thema, da wir viele Produktionsschritte weitgehend automatisiert haben“, skizziert Brandhorst: „Das ist natürlich nur möglich durch konsequente Prozessplanung und hochwertige EDV-Unterstützung.“ Den Kunden komme diese Optimierung durch große Schnelligkeit bei der Abwicklung von Angeboten und Aufträgen zugute. Die spezialisierten Anlagen in den Produktionsstraßen hat das Unternehmen komplett selbst entwickelt und mit Partnern aus der Region umgesetzt: „Dieses Entwicklungs-Knowhow im Ingenieursbereich kombiniert mit höchster handwerklicher Kompetenz ist ohne Frage eine unserer ganz großen Stärken“, so Maiwald.

Deshalb hat auch das Thema Fachkräfte bei Cool it einen hohen Stellenwert. „Wir arbeiten bereits mit der Hochschule Osnabrück im Bereich von Bachelorarbeiten zusammen“, erläuterte der technische Leiter Alexander Rolf. Eine spannende Kooperation gebe es auch mit der Hochschule Bielefeld, die ausgelernten Fachkräften ein berufsbegleitendes Fachstudium ermögliche. Die Geschäftsführung zeigte sich auch interessiert, künftig enger mit der kommunalen Arbeitsvermittlung MaßArbeit zu kooperieren. „Der Geschäftsbereich Wirtschaft & Arbeit des Landkreises Osnabrück bietet nicht nur Wirtschaftsförderung, sondern auch umfassende Personaldienstleistungen an“, sagte Averhage, der auch den Geschäftsbereich leitet.

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