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Bildungskongress 2018: Teilnehmer befassten sich mit dem „Lernen in der Zukunft“

12.11.2018 Ergebnisse des Kongresses werden in Kürze unter www.bildungskongress-os.de publiziert

Osnabrück. Eine kinderfreundliche Gestaltung von Kita und Schule, bessere Rahmenbedingungen für Bildung, stärkere Einbeziehung außerschulischer Lernorte und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an der Planung von Bildungsvorhaben: Dies sind einige Punkte, mit denen die Bildungslandschaft verbessert werden könnte. Diskutiert wurden sie jetzt auf dem Bildungskongress 2018 „Lernen in der Zukunft“, der in der Deutschen Bundesstiftung Umwelt stattfand. Rund 175 Vertreter aus Kindergärten, Schulen, Weiterbildungsträgern, der nonformalen Bildung, Hochschulen, Verwaltung und Politik nahmen an der Veranstaltung teil, die von Landkreis und Stadt Osnabrück mit den Hochschulen Osnabrück sowie der Friedel & Gisela Bohnenkamp-Stiftung und der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte organisiert worden war.

Wie kann das „Lernen in der Zukunft“ gestaltet werden? Diese Frage diskutierten auf dem Bildungskongress 2018 (von links): Michael Lübbersmann (Landkreis Osnabrück), Horst-Dieter Husemann (Niedersächsische Landesschulbehörde), Staatssekretärin Gaby Willamowius, Moderatorin Martina Blasberg-Kuhnke (Universität Osnabrück), Julian Nida-Rümelin (Ludwig-Maximilians-Universität München), Walter Roppes (Stiftung Stahlwerk), Wolfgang Beckermann (Stadt Osnabrück), Rita Feldkamp (Niedersächsische Landesschulbehörde), Sabine Eggers (Hochschule Osnabrück), Stephan Maykus (Hochschule Osnabrück), Michael Prior (Friedel & Gisela Bohnenkamp-Stiftung).

Mit dem Kongress wollen die Veranstalter neue Impulse für die Gestaltung zukünftiger Herausforderungen und Entwicklungen  rund um Bildung geben. Die Besonderheit des Formats: Die Perspektive der Kinder und Jugendlichen wird besonders einbezogen. Im Vorfeld hatte es daher fünf Zukunftswerkstätten in der Gesamtschule Schinkel, in der Kita St. Antonius Holzhausen, in den Gymnasien Bad Essen und Bersenbrück sowie mit den Diesterweg-Stipendiaten gegeben, in denen die jungen Menschen Ideen und Vorschläge für das zukünftige Lernen einbrachten.

Den Auftakt der Veranstaltung machte das Grußwort von Gaby Williamowius. Die Staatssekretärin im Niedersächsischen Kultusministerium sprach sich für eine gemeinsame Vision als „roten Faden“ für die Bildung der Zukunft aus. Das Land Niedersachsen werde mit dem Vorhaben „Bildung 2040“ eine breite Diskussion aller Beteiligten um die bestmögliche Bildung anstoßen.

Eine philosophisch-historische Einordnung der Bedeutung von Bildung gab der Philosoph und ehemalige Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin in seinem Impulsvortrag. Er zeigt auf, dass Bildung den ganzen Menschen mit all seinen Dimensionen in den Blick nehmen müsse. Bildung habe den Auftrag, die umfassende Persönlichkeitsentwicklung von Menschen zu unterstützen statt Wissen auf einen bestimmten Zweck hin zu vermitteln.

Die Aufgaben, die auf Kommune, Land und Wissenschaft zukommen, um sich auf zukünftige Bildungsherausforderungen  wie Digitalisierung, Heterogenität, Partizipation einzustellen, wurden anschließend von Vertretern  von Rita Feldkamp (Niedersächsische Landesschulbehörde), Stadtrat Wolfgang  Beckermann (Stadt Osnabrück), Landrat Michael Lübbersmann (Landkreis Osnabrück) und Julian Nida-Rümelin unter Moderation von Martina Blasberg-Kuhnke diskutiert.

Auf der Grundlage dieser Inputs debattierten die Teilnehmer über ihre Ideen zum Lernen in der Zukunft. Neben der kritischen Auseinandersetzung mit den gegenwärtigen Herausforderungen, vor denen Kitas, Schulen, Weiterbildungsträger und die nonformale Bildungspraxis stehen, standen die Ideen und Lösungsansätze im Vordergrund. Im Ergebnis formulierten die Teilnehmer rund 40 Forderungen, mit denen Bildung und Lernen zukunftsgerecht gestaltet werden können. Hier flossen auch die Ergebnisse der Kinder und Jugendlichen  ein, die im Vorfeld des Kongresses in fünf Zukunftswerkstätten in gesammelt wurden. Im nächsten Schritt werden nun die Ergebnisse des Kongresses ausgewertet, um daraus Vorhaben und Projekte abzuleiten. Ergebnisse des Kongresses können in Kürze auf der Homepage www.bildungskongress-os.de nachgelesen werden.

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