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Umfrage der Uni Osnabrück zeigt: Ökonomische Effekte durch Geopark Terravita weiter gestiegen

22.11.2018 Bedeutung des Natur- und Geoparks für eine Urlaubsentscheidung in dieser Region nimmt zu

Osnabrück. Dem Natur- und Geopark Terravita kommt eine zunehmende Bedeutung als weicher Standortfaktor  in der Region zwischen Bielefeld, Rheine, Porta Westfalica und Fürstenau zu. Dies ist das Ergebnis einer dritten repräsentativen Studie der Universität Osnabrück. Nach 2007 und 2012 wurden erneut  Besucher an sechs Wanderparkplätzen wie etwa am Freeden in Bad Iburg, den Dörenther Klippen bei Ibbenbüren oder den Saurierfährten in Barkhausen umfangreich gezählt und befragt.

Projektleiter Joachim Härtling, Professor am Institut für Geographie der Universität Osnabrück, stellt nach Auswertung der jüngsten Ergebnisses fest, dass die Besucherresonanz einen sehr positiven Trend aufweist.

"Die Besucherresonanz zeigt einen sehr positiven Trend": Hartmut Escher (Geschäftsführer Terra.vita) und Professor Härtling (Institut für Geographie, Osnabrück) stellen die Studie vor (v.l.)

So sind  beispielsweise die Besucherzahlen an den sechs Standorten in den vergangenen fünf Jahren von rund 140.000 auf rund 200.000 pro Jahr angestiegen. Durch die Nutzung der dortigen Freizeitinfrastruktur sowie der Sehenswürdigkeiten sei allein an diesen Standorten eine Bruttowertschöpfung von gut acht Millionen Euro generiert worden.

Die Ergebnisse zeigten auch, dass sich die Motivation zu einem Urlaub oder Ausflug in das Gebiet von Terravita exakt auf die vom Naturpark geförderten und unterstützten Aktivitäten zurückführen lasse:  Spazierengehen, Wandern, Fahrradfahren und das Entdecken von Natur und erdgeschichtlichen Highlights.

Die Bedeutung des Natur- und Geoparks für eine Urlaubsentscheidung in dieser Region nehme stetig zu. Während  sich im Jahr 2007 rund 30 Prozent der Besucher gut über den Park informiert gefühlt hätten, habe diese Quote 2017 bereits bei mehr als 50 Prozent gelegen. Mittlerweile hätten auch 40 Prozent der Besucher wahrgenommen, dass sie sich in einer Region bewegten, die die hohe internationale Auszeichnung als UNESCO Global Geopark genieße.

Abschließend fasste Härtling zusammen, dass fast 100 Prozent der Besucher den Natur- und Geopark Terravita und seine Attraktionen weiter empfehlen würden, was auch ein Beleg für den hohen Erlebniswert dieser Region sei. Für Michael Lübbersmann, Landrat und Vorsitzender von Terravita, stellt die vorgelegte Studie eine belastbare und aussagekräftige Datengrundlage dar: „Auf dieser Basis ist belegt, dass das große Engagement des Landkreises und der anderen kommunalen Akteure als Träger von Terravita  in jeder Hinsicht  gerechtfertigt ist. Ich bin mir sicher, dass die positiven Wirkung auch für die Wirtschaftsregion noch weiter ausbaufähig ist und damit die regional-ökonomischen Effekte noch weiter wachsen können.“

Geschäftsführer Hartmut Escher sieht die Anfang der 2000er Jahre gemeinsam mit vielen regionalen Partnern entwickelte Kommunikationsstrategie, die Einführung der neuen Marke Terravita und die stetige Entwicklung von neuen Produkten, die der Produktfamilie von Terravita zuzuordnen sind, als einen Grund für die bisher erzielten Erfolge. Die Krönung sei im Jahr 2015 mit der Anerkennung als UNESCO Global Geopark erfolgt: „Es sieht so aus, dass unsere Besucher und Kunden unsere Angebote zunehmend schätzen.“

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