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„frei Leben – ohne Gewalt“

26.11.2018 Verwaltung und Politik im Landkreis setzen Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Osnabrück. Am 25.November 2001 ließ Terre des Femmes erstmalig am Internationalen Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen!“ eine Fahne hissen. Seitdem folgen zahlreiche Städte und Gemeinden diesem Beispiel. Auch in diesem Jahr beteiligten sich Mitglieder aus Politik und Verwaltung im Landkreis Osnabrück an der Aktion und hissten vor dem Kreishaus Osnabrück die Fahne „frei leben – ohne Gewalt“.

Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung hissten vor dem Kreishaus Osnabrück die Fahne „frei Leben – ohne Gewalt“.

Wie aktuell das Thema vor Ort ist, zeigt ein Blick in die Statistik, führt Marion Plogmann aus dem Gleichstellungsbüro des Landkreises aus: „Auch in 2017 gab es im Landkreis und der Stadt Osnabrück mehr als 1100 angezeigte Fälle häuslicher Gewalt, und wir wissen, dass die Dunkelziffer um ein Vielfaches höher ist.“

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sozialraumteams im Landkreis Osnabrück haben sich in diesem Jahr zum Thema häusliche Gewalt fortgebildet. „Sowohl die direkte als auch die indirekt erlebte Gewalt kann gravierende Folgen auf das Wohlergehen, die psychosoziale Entwicklung und die Zukunft eines Kindes haben“, sagt Ines Kolmorgen vom Fachdienst Jugend. „Es ist wichtig, die von Gewalt betroffenen Menschen zu unterstützen und Hilfsmöglichkeiten aufzuzeigen“, ergänzt die erste Kreisrätin Bärbel Rosensträter.

Gewalt ist die häufigste Ursache für Verletzungen bei Frauen, häufiger auch als durch Verkehrsunfälle oder andere Ursachen. Statistisch gesehen ist der gefährlichste Ort für eine Frau ihr eigenes Zuhause. Hier machen Einkommen, Bildung, Alter, Nationalität oder Religion keinen Unterschied.

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