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Nach der LaGa: Waldgeflüster, Myconet und Dr. Wood

11.01.2019 Studierende präsentieren Projekt Zauberwald in Bad Iburg

Bad Iburg. Klingende Überschriften wie „Das Geheimnis der Riesen“, „Dr. Wood“ oder „Myconet“ und „Freundschaften“ hatten sie gewählt, die insgesamt 19 Studierenden im Projekt „Zauberwald“ im Studiengang Freiraumplanung der Hochschule Osnabrück unter Leitung von Professor Jürgen Milchert. Die sechs Präsentationen boten originelle, sehr unterschiedliche und vielfach gut umsetzbare Ideen für den Waldkurpark und den Bad Iburger Baumwipfelpfad selbst: Sie machten das unter- oder oberirdische System des Waldes sichtbar, auch die (nach Peter Wohlleben) angenommene Kommunikation der Bäume oder in „Freundschaften“ das „Sozialamt des Waldes“ – also die Vermutung, dass Bäume womöglich für Schwächere aus ihren Reihen „sorgen“. Eine die Entwicklung eines BaumSpiels wird noch nachgereicht.

Gruppenfoto vor dem Einstiegsturm des Baumwipfelpfades

Professor Milchert, Studiengang Freiraumplanung der Hochschule Osnabrück, zeigte sich, ebenso wie die Geschäftsführerin der LaGa gGmbH, Ursula Stecker, beeindruckt von der Vielfalt und der Qualität der Arbeiten. Sie boten poetische Filmsequenzen, praktische Vorschläge für Umweltbildung im Wald oder fantasievolle Anregungen für die Wahrnehmung aus unterschiedlichen räumlichen Perspektiven. Dazu kamen eine Reihe spannender Veranstaltungsideen, beispielsweise nächtliche Spaziergänge und poetischen Lichtinstallationen, nicht zuletzt im Zusammenhang mit dem Baumwipfelpfad. Die Spannweite der Ansätze der angehenden Landschaftsarchitekten war groß. So waren auch eine „Intensivstation Dr. Wood“, die Blutdruckwerte und Stressparameter im virtuellen Wald erhoben hatte oder „Waldgeflüster“ als facettenreiche Audio-Installationen, die die Nachtgestalt des Waldes lebendig werden ließ, dabei.

Das alles begeistert die Gäste von den Niedersächsischen Landesforsten und TERRA.vita ebenso wie die Verantwortlichen: „Wir freuen uns über die tollen Ideen und werden schauen, was wir in der Zusammenarbeit mit den Studierenden umsetzen können. Das Engagement der Hochschule in Bad Iburg ist hier erneut sehr fruchtbar! Vielen Dank!“, lobte Ursula Stecker.

 

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