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Landkreis sieht zusätzliche Stromtrassen in der Region skeptisch

06.02.2019

Osnabrück. Der Entwurf des neuen Bundes-Netzentwicklungsplans 2019 liegt vor. Von dem Ausbau könnte auch das Osnabrücker Land mit möglicherweise zwei zusätzlichen Höchstspannungsleitungen betroffen sein. Der Landkreis Osnabrück spricht sich gegen weitere Trassen in der Region aus.

Kreisrat Winfried Wilkens führt insbesondere zwei Gründe an, warum für die Leitungen andere Trassen gewählt werden sollten: „Der Landkreis Osnabrück leistet nicht nur einen erheblichen Beitrag zur Energiewende durch den Ausbau erneuerbaren Energien. Im Osnabrücker Land wurden beziehungsweise werden auch bereits mehrere 380-Kilovolt-Leitungen gebaut.“

Der Landkreis Osnabrück hatte erst vor wenigen Tagen eine Treibhausgasbilanz vorgelegt. So liegt der Anteil der erneuerbaren Energien im Stromsektor bereits bei 80 Prozent. Das selbst gesteckte Ziel, bis 2030 100 Prozent des Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien zu produzieren, wird der Landkreis erreichen. Bei den von Wilkens genannten bereits bestehenden Höchstpannungsleitungen handelt es sich um die Trassen Wehrendorf – St. Hülfe, Wehrendorf – Lüstringen, Lüstringen – Gütersloh, Lüstringen – Westerkappeln und Cloppenburg – Merzen.

Zu den jetzt bekannt gewordenen zusätzlichen Leitungen Heide – Wilhelmshaven – Uentrop und Wilhelmshaven – Polsum wird sich der Landkreis daher im Konsultationsverfahren der Bundesnetzagentur skeptisch äußern. Im gegenwärtigen frühen Stand der Planungen ist der von der Bundesnetzagentur in Erwägung gezogene Suchraum für die Trassen noch sehr groß. Dieser schließt aber auch das Osnabrücker Land mit ein (Konsultation zum NEP 2030).

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