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Von Krieg und Frieden – Schulprojekt zeigt Kunst im Kreishaus

20.02.2019 Kunstprojekt in Anlehnung an Volker-Johannes Trieb

Osnabrück. Frieden mit Kunst auszudrücken und sich mit dem Ende des Ersten Weltkriegs auseinandersetzen: Dieses Ziel verfolgte die Kunstausstellung „1914/1918 Damals nicht, jetzt nicht, niemals“ von Volker-Johannes Trieb. Zusammen mit Studierenden der Universität Osnabrück brachte er das Projekt Schülerinnen und Schülern der Grundschule Glane und des Gymnasiums Oesede näher. Die dabei entstandenen Werke sind bis zum 13. März im Kreishaus zu sehen.

Gemeinsam mit Projektleiter Andreas Brenne (rechts) eröffneten Landrat Michael Lübbersmann (Mitte) und Volker-Johannes Trieb (links) die Ausstellung.

Für "14/18 - Damals nicht, jetzt nicht, niemals! - Ist Frieden möglich?" entwickelten Osnabrücker Studierende der Kunstpädagogik unter Leitung von Andreas Brenne exemplarisch Kunstvermittlungsprojekte. Diese Projekte wurden an den Schulen in Glane und Oesede durchgeführt und sollten den Kindern und Jugendlichen die Thematik, mit der sich Triebs Ausstellung befasst, näher bringen. Die daraus entstandenen Exponate werden nun in einer eigenen Ausstellung im Kreishaus gewürdigt.

Landrat Michael Lübbersmann, Künstler Volker-Johannes Trieb und Projektleiter Andreas Brenne empfingen die Nachwuchskünstlerinnen und –künstler bei der Vernissage im Kreishaus. Von den Werken zeigte sich Lübbersmann beeindruckt: „Sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen ist für uns alle wichtig. Nur so kann das Bewusstsein für Frieden und Akzeptanz geschärft werden. Gerade der jüngeren Generation dieses schwierige Thema in Form von Kunst näherzubringen ist dabei ein guter Weg, um ein solches Bewusstsein in der heutigen Zeit aufrecht zu erhalten.“

Die ursprüngliche Kunstausstellung, die der Osnabrücker Künstler Trieb initiierte, bestand aus Werken 31 verschiedener Kunstschaffender. Thematisch setzt sich das Kunstprojekt mit dem Ende des Ersten Weltkriegs auseinander. Die Künstlerinnen und Künstler wurden durch die Nachfolgestaaten der Unterzeichner des Waffenstillstands  nominiert und entwickelten Friedenszeichen. Diese Friedenszeichen entstanden aus Eichenwürfel, die noch heute Spuren des Krieges in sich tragen. Die Ausstellung soll weltweit gezeigt werden, um den geführten Dialog weiter zu tragen. Geplant ist beispielsweise eine Präsentation im UN-Hauptquartier. Bis Anfang Januar war sie zudem im Deutschen Bundestag zu sehen.

Die Ausstellung "14/18 - Damals nicht, jetzt nicht, niemals! - Ist Frieden möglich?" ist während der Öffnungszeiten in der Eingangshalle des Kreishauses zu sehen.

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