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Bildungsministerin Karliczek besucht Greselius-Gymnasium Bramsche

28.02.2019 Deutsch-Indische Schulpartnerschaft

Bramsche. Partnerschaften mit Schulen im Ausland gehören für viele Schulen im Osnabrücker Land zum Profil. Das Greselius-Gymnasium Bramsche hat mittlerweile eine nicht alltägliche Verbindung aufgenommen, Partner ist die Prakash Vidhyalaya Higher Secondary School im indischen Bhopal. Die Schirmherrin dieser Partnerschaft, Bundesbildungsministerin Anja Karliczek, besuchte jetzt das Greselius-Gymnasium. An dem Termin nahmen neben Landrat Michael Lübbersmann auch Abgeordnete des Bundes- und des Landtages sowie Mitglieder des Kreistages teil.

Bildungsministerin Anja Karliczek besuchte jetzt das Greselius-Gymnasium in Bramsche. Gemeinsam mit Landrat Michael Lübbersmann informierte sie sich über die Partnerschaft mit einer indischen Sekundarschule sowie über Projekte und AGs des Gymnasiums.

„Bildung, Wissenschaft und Forschung stehen für offenes, freies Denken. Dies wird im Greselius-Gymnasium gelebt: Schülerinnen und Schüler denken grenzüberschreitend, setzen sich für andere ein und lernen ein anderes Land und seine Kultur kennen. Auch die Bundesregierung arbeitet mit Indien zusammen. Seit 2000 hat mein Ministerium mit Indien eine strategische Partnerschaft. Gemeinsam bringen wir zum Beispiel Wissenschaft, Wirtschaft und Universitäten beider Länder zusammen und unterstützen die berufliche Bildung in Indien“, sagte Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung.

Die Schulpartnerschaft ging aus einem Projekt der IndienHilfe Deutschland hervorging. Der Verein, dessen Sitz in Wallenhorst ist, hat die Förderung der Schulerziehung von indischen Kindern sowie die Unterstützung hilfsbedürftiger Personen in Indien zum Anliegen.

Im Falle der Prakash Vidhyalaya Higher Secondary School, einer Sekundarschule, die 1993 mit Unterstützung der IndienHilfe errichtet wurde, werden insbesondere mittellose Kinder gefördert, darunter zahlreiche Waisen, Kinder von Leprakranken, Straßenkinder oder kastenlose Ureinwohner. Auch nach dem Schulabschluss werden die jungen Menschen betreut und in ihrem Studium oder ihrer Ausbildung finanziell und menschlich gefördert.

Die begrüßenswerte Unterstützung von indischen Kindern und Jugendlichen sei aber nur die eine Seite der Medaille, betonte Lübbersmann: „Die Bramscher Schülerinnen und Schüler profitieren genauso von den Kontakten. Hier spielen Themen wie interkultureller Dialog, die Wahrnehmung von sozialer Verantwortung oder das Verständnis für die Lebensbedingungen der Menschen im Partnerland eine große Rolle.“

Im September hatten fünf Schülerinnen und zwei Lehrkräfte des Gymnasiums die indische Schule besucht. Durch Briefkontakte, Informationsaustausch zwischen den Kollegien und Schüleraustausche soll die Partnerschaft künftig weiter vertieft werden.

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