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Positive Jahresbilanz der MaßArbeit im Südkreis

01.03.2019 Auf Rang vier der Jobcenter in Niedersachsen

Südkreis. Die kommunale Arbeitsvermittlung MaßArbeit konnte 2018 in den beiden Außenstellen im Südkreis, Georgsmarienhütte und Dissen, insgesamt 1687 Menschen beruflich integrieren. 650 Empfänger der so genannten Hartz-IV-Leistungen wurden in den ersten Arbeitsmarkt vermittelt, 73 Leistungsempfänger in eine Ausbildung. Die Integrationsquote der MaßArbeit insgesamt liegt bei 30,4 Prozent, die Integrationsquote für alle niedersächsischen Jobcenter liegt bei nur 25,2 Prozent. „Wir freuen uns darüber, dass die MaßArbeit mit diesem Ergebnis auf Rang 4 von 45 Jobcentern steht – das zeigt ihre Leistungsfähigkeit“, so Landrat Dr. Michael Lübbersmann jetzt in der MaßArbeit-Außenstelle Georgsmarienhütte.  „Das ist ein gutes Ergebnis und motiviert uns, weiter intensiv daran zu arbeiten, möglichst vielen langzeitarbeitslosen Menschen wieder eine Teilhabe am Arbeitsmarkt zu ermöglichen.“

Landrat Dr. Michael Lübbersmann (links) und MaßArbeit-Vorstand Lars Hellmers präsentierten die Bilanz 2018 der kommunalen Arbeitsvermittlung MaßArbeit für den Südkreis.

964 Integrationen seien durch verschiedene Maßnahmen erzielt worden, ergänzte MaßArbeit-Vorstand Lars Hellmers: Darunter Arbeitsgelegenheiten, Aktivierungsmaßnahmen wie Coachings, betriebliche Praktika, berufliche Weiterbildungen oder sonstige Qualifizierungen. Er finde es bedauerlich, dass in der Öffentlichkeit oft ausschließlich auf die Integrationen in den ersten Arbeitsmarkt geschaut werde, so Lübbersmann: „Wir haben es hier mit Bewerberinnen und Bewerbern zu tun, die alle mehr als ein Jahr, oft bereits mehrere Jahre ohne Arbeit sind“, erinnerte der Landrat. Integrationsmaßnahmen seien in sehr vielen Fällen der entscheidende Schritt, um eine Vermittlung überhaupt erst möglich zu machen. Das bestätigte auch Hellmers: „Wir arbeiten unter anderem mit verschiedenen freien Trägern zusammen und achten bei der Ausschreibung der Maßnahmen sehr genau darauf, dass sie genau zu den Bedarfen unserer Bewerber passen – im Vordergrund steht eine möglichst individualisierte Arbeit mit jedem Klienten.“

Ein besonderer Schwerpunkt im Südkreis, aber auch flächendeckend im Landkreis eingesetzt, ist das 2013 gestartete Projekt der „ZAP“, der „Zentralen Ansprechpartner*innen für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen“. „ZAP ermöglicht es der MaßArbeit, Personen mit körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen sowie Reha-Fälle deutlich individueller zu betreuen“, schilderte der Landrat. Die Bewerberinnen und Bewerber sind in der Regel schon mehrere Jahre arbeitslos und haben oft viele erfolglose Vermittlungsversuche hinter sich. „Dann geht es vorrangig darum, in intensiven Gesprächen und der nötigen Zeit wieder ein Vertrauensverhältnis zum Vermittler aufzubauen: Ziel ist es, die Betroffenen zu stabilisieren, motivieren  und zu unterstützen.  Erst dann kommen mögliche Arbeitsmarktperspektiven ins Spiel“, erläuterte Hellmers.

Mit 267 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsaufnahmen, 130 Vermittlungen in geringfügige Beschäftigung, 119 erfolgten Bewilligungen der vollen Erwerbsminderungsrente, 82 Bewilligungen bzw. Durchführungen von Leistungen zur medizinischen Rehabilitation und 427 initiierten Durchführungen bzw. Fortführungen von Therapien oder Akutversorgungen seien 2018 herausragende Ergebnisse erzielt worden. Allein durch die Arbeitsaufnahmen konnten 150 Fälle eingestellt und in 141 Fällen der Leistungsbezug durch Rentenbewilligung beendet werden.

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