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Altersrente: Familienbündnisse informieren über Fragen rund um den Ruhestand

20.03.2019 120 Interessierte nahmen teil

Osnabrück. Das Thema Renteneintritt ist gerade in Zeiten des demographischen Wandels von zentraler Bedeutung. Dabei stellen sich für viele Arbeiternehmerinnen und Arbeitnehmer Fragen: In welchem Umfang werden Zeiten der Kindererziehung und der Pflege berücksichtigt oder welche finanziellen Auswirkungen bringt das Vorziehen des Renteneintritts mit sich. Antworten lieferte die Infoveranstaltung „Altersrente – Wer? Wann? Wie!“ der Familienbündnisse von Stadt und Landkreis Osnabrück, die jetzt im Unternehmen Hellmann Worldwide Logistics stattfand.

Im Unternehmen Hellmann Worldwide Logistics informierten die Familienbündnisse von Stadt und Landkreis Osnabrück über Fragen rund um die Altersrente.

Rund 120 Besucherinnen und Besucher nahmen an der Veranstaltung teil, in die Anja Staschinski, CSR-Referentin bei Hellmann Worldwide Logistics und Sprecherin des Arbeitskreises Unternehmen der Familienbündnisse, einführte: „Viele Arbeitnehmer fragen sich, wie lange sie berufstätig sein müssen, welche Möglichkeiten eines früheren Renteneintritts es gibt, und was dann im Rentenalter tatsächlich unterm Strich ausgezahlt wird.“ Experte Andreas Russ von der Deutschen Rentenversicherung betonte, dass ein lückenloser Rentenlebenslauf durch Mitteilung aller Zeiten von der Schullaufbahn an wichtig sei. Er empfahl, sich frühzeitig mit dem Thema zu befassen, da die Rente immer ein „Spiegelbild“ des gesamten Lebens sei. Neben anrechenbaren Zeiten, wie der der Kindererziehung, gebe es auch nicht anrechenbare Phasen wie schulische Ausbildung, Studium oder Mutterschutzzeit.

Aufgrund der großen Resonanz werde es im April einen Zusatztermin geben, kündigten Simone Guss (Familienbündnis Stadt Osnabrück) und Sandra Holtgreife (Familienbündnis Landkreis Osnabrück) an.

Informationsquelle für den persönlichen Abgleich bietet die eigene Renteninformation, die jährlich durch die Deutsche Rentenversicherungsanstalt erstellt und versandt wird. Spätestens ab dem 50. Lebensjahr sollte eine individuelle Auseinandersetzung, aber auch Beratung zum Thema Altersrente erfolgen, sagte Andreas Russ.

Der Antrag auf Rente ist in der Regel drei Monate, aufgrund der langen Bearbeitungszeit, sechs Monate im Voraus zu stellen. Für eine Terminvereinbarung und Fragen rund um die eigene Rentenversicherung steht die Auskunfts- und Beratungsstelle Osnabrück, Hannoversche Straße 6-8, zur Verfügung. Telefon: 0541/35077-0, E-Mail: Beratung.in.Osnabrueck@drv-bsh.de. Formulare können im Onlinedienst heruntergeladen werden.

Sie haben eine Frage zu diesem Beitrag? Wir beantworten sie gerne: frag.landkreis-osnabrueck.de

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