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Künstler bringen Kreishaus zum Klingen

12.04.2019 Projekt „RESONANZ – Der Klang öffentlicher Institutionen“ begeistert Zuhörer

Osnabrück. Das Kreishaus am Schölerberg ist vielen Bürgerinnen und Bürgern als Ort für Behördengänge bekannt. Selten aber nehmen sie das Gebäude selbst richtig wahr. Im Rahmen der Kunstprojektes „RESONANZ - Der Klang öffentlicher Institutionen“ wurde jetzt an einem Abend das Kreishaus zum Instrument für den Cellisten Willem Schulz und das Trio „Geplante Obsoleszenz“.

Ganz neue Töne im Kreishaus: Burkhard Fromme (von links, Leiter Kulturbüro), Peter Schwieger, Angelika Höger, Marcus Beuter und Willem Schulz brachten das Gebäude zum Klingen.

Bevor das Publikum den außergewöhnlichen Klängen folgte, begrüßte Landrat Michael Lübbersmann die Kunst- und Kulturinteressierten. „Ich freue mich, dass wir heute die Möglichkeit erhalten, das Kreishaus aus einem unbekannten Blickwinkel kennenzulernen.“ In das nicht alltägliche Wandelkonzert an mehr als 20 Stationen führte Burkhard Fromme, Leiter des Kulturbüros, die Anwesenden ein: „Nach dem Felix-Nussbaum-Haus und dem Kreativquartier Hafen ist das Kreishaus die dritte Station dieser besonderen Klangperformance.“

In dem folgenden 90minütigen Wandelkonzert innerhalb und außerhalb des Gebäudes brachte das Trio “Geplante Obsoleszenz“ mit Marcus Beuter, Angelika Höger und Peter Schwieger unterschiedlichste Materialien zum Klingen. Fußböden, Geländer, Heizkörper, Schreibtische, Wandverkleidungen Fahnenmasten und vieles mehr machten sie hörbar. Dass selbst Absperrbänder einen eigenen Klang entwickeln können, war den Zuhörinnen und Zuhörern sicherlich kaum bewusst.

Die unterschiedlichste Vertonung der Architektur kreuzte sich mit inszenierten musikalischen Aktionen des Cellisten und Komponisten Willem Schulz. Dieser hat in den vergangenen Jahren mit seinem Programm „Das Haus als Partitur“ mehr als 40 verschiedene Häuser wie Wohnungen, Höfe, Werkstätten, Ateliers und Gärten bespielt.

Nach einer abschließenden „Klangdusche“ im Eingang des Sitzungsbereiches dankte das Publikum der Künstlerin und den Künstlern mit großem, anerkennendem Beifall für die phantasievolle Klangperformance. Das vierte Gebäude des Resonanz-Projektes wird das Kulturzentrum Wilde Rose in Melle sein. Das dortige Wandelkonzert startet am Donnerstag, dem 16. Mai 2019, um 19.30 Uhr.

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