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Samtgemeinde Fürstenau startet Präventionsketten

07.05.2019 Bildung und Teilhabe für Kinder

Fürstenau. Fürstenau als Modellkommune: Dies gilt für den Aufbau von Präventionsketten, den die Samtgemeinde jetzt gestartet hat. Diese sind Grundlage für die Entwicklung von Konzepten zur Gesundheitsförderung und (Armuts-)Prävention für Kinder und Familien.

Gemeinsam gegen Kinderarmut (von links): Barbara Reuter (Samtgemeinde Fürstenau), Bürgermeister Benno Trütken, Landrat Michael Lübbersmann und Janna Fabian (Landkreis Osnabrück) setzen auf Präventionsketten.

Unter Kinderarmut in Deutschland versteht man, dass zwar in der Regel die Grundversorgung gesichert ist, aber dennoch Mangel in vielen alltäglichen Lebensbereichen herrscht. Genau dies gilt auch für fast jedes achte Kind unter zehn Jahren in der Samtgemeinde Fürstenau, wie eine Auswertung der MaßArbeit im Dezember 2018 ergeben hat. In den vergangenen Jahren hatte sich die demographische Entwicklung der Samtgemeinde positiver dargestellt als prognostiziert. Mit wachsender Kinderzahl hatte allerdings auch die Zahl der von Armut betroffenen Mädchen und Jungen ebenfalls zugenommen. Gerade die Chancen dieser Kinder auf Bildung und Teilhabe sollen mit dem Modellprojekt erhöht werden. „Wir freuen uns, dass Fürstenau als Vorreiter Kinderarmut bekämpft und exemplarisch für den Landkreis Osnabrück die ersten Präventionsketten ausbauen wird“, sagt Landrat Michael Lübbersmann.

Die Koordinatorinnen des Landkreises (Janna Fabian, Fachdienst Jugend) und der Samtgemeinde Fürstenau (Barbara Reuter, Fachdienst Bürgerservice und Soziales) werden in den kommenden zwei Jahren gemeinsam mit allen relevanten Akteurinnen und Akteuren sowie unter Beteiligung der Kinder und ihrer Familien ermitteln, welche Bedarfe in der Kommune vorhanden sind und welche Unterstützungsstrukturen insbesondere benachteiligte Familien sich vor Ort wünschen.

„Eine Ermittlung der Bedarfs- und Bedürfnislage der Familien in der Samtgemeinde Fürstenau ist der zentrale Schritt beim Aufbau von Präventionsketten“, betont Samtgemeindebürgermeister Benno Trütken. „Darauf aufbauend können wir Angebote und Maßnahmen so gestalten, dass sie auch wirklich bei den Kindern und Familien ankommen, bei denen wir uns das wünschen.“

Die Samtgemeinde Fürstenau wird bei diesem Vorhaben für zwei Jahre von der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V. gefördert und begleitet.

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