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Varusschlacht Museum erhält Förderpreis Museumspädagogik 2018

15.05.2019 Preisgeld in Höhe von 3.500 Euro wird für Projektumsetzung verwendet

Bramsche/Kalkriese. Die VGH-Stiftung hat das Projekt „Erlebnisse auf dem Marsch“ der VARUSSCHLACHT im Osnabrücker Land gGmbH – Museum und Park Kalkriese mit dem Förderpreis Museumspädagogik 2018 ausgezeichnet. Dr. Michael Kottmann, Direktor der VGH Regionaldirektion Osnabrück, übergab gemeinsam mit Henning von Bar, Präsident der Landschaft des ehemaligen Fürstentums Osnabrück, den Preis am 14. Mai an das Museum und Park Kalkriese. Das Preisgeld in Höhe von 3.500 Euro wird für die weitere Projektumsetzung verwendet.

Übergabe des Förderpreises Museumspädagogik 2018 an das Museum und Park Kalkriese

„Der Museumspark Kalkriese nimmt mit der Varusschlacht ein Ereignis in den Fokus, das für ganz Europa, im Besonderen aber auch für die Region Osnabrück von großer kulturhistorischer Bedeutung ist. Wir freuen uns sehr, dass die VGH-Stiftung das Engagement des Museums unterstützt, diesen wichtigen Bestandteil regionaler Geschichte an heranwachsende Generationen weiterzugeben“, sagte Dr. Michael Lübbersmann, Landrat des Landkreises Osnabrück, bei der Preisübergabe im Museumspark Kalkriese.

Dr. Michael Kottmann fügte hinzu: „Über innovative museumspädagogische Vorhaben junge Menschen für Kultur zu begeistern, ist ein wesentliches Ziel der VGH-Stiftung. Das Projekt des Museums und Parks Kalkriese schafft es, den Jugendlichen Kulturgeschichte durch kreative und selbstständige Arbeitsweise näherzubringen.“

In seiner Laudatio betonte Herr Dr. Thomas Wurzel, ehemaliger Vorsitzender des Hessischen Museumsverbands und Mitglied der Jury des Förderpreises Museumspädagogik 2018: „Das erlebnisorientierte Vorgehen des Museums ermöglicht es teilnehmenden Schülerinnen und Schülern, eigene Erfahrungen einzubringen und somit Abhängigkeiten aus dem überlieferten Kontext zu rekonstruieren. Die Form der filmischen Inszenierung bietet ihnen den Raum für eine phantasievolle eigene Gestaltung der historischen Inhalte, die damit Erlebnischarakter gewinnen. Dieser bildet eine wesentliche Voraussetzung der altersgerechten Reflexion über die tradierte Form der Geschichtsschreibung zur Varusschlacht und hinterfragt deren Objektivität.“

Projektbeschreibung: Zwischen 15.000 und 20.000 römische Soldaten waren im neunten Jahr n. Chr. mit dem Ziel aufgebrochen, die rechtsrheinischen Gebiete Germaniens zu einem Teil des Römischen Reiches zu machen. Die Niederlage der drei Legionen vernichtete auf einen Schlag ein Achtel des Gesamtheeres des Römischen Reiches und führte zur Einstellung größerer Expansionsbemühungen in die betroffenen Regionen. Die Varusschlacht gehört seither zu den wichtigsten Ereignissen in der Historie zwischen Römern und Germanen. „Erlebnisse auf dem Marsch“ lautet der Titel des Projekts, bei dem sich die teilnehmenden Jugendlichen mit dem Marsch der Legionäre zur Varusschlacht im Osnabrücker Land beschäftigen. In einer Sonderausstellung zum Thema erarbeiten die Schüler und Schülerinnen das erforderliche Wissen zum Aufbau und zur Organisation der römischen Armee. Im zweiten Projektteil wird das angeeignete theoretische Wissen spielerisch-kreativ mit der Entwicklung eigener Stop-Motion-Filme verarbeitet.

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