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Umgang mit nicht heimischen Pflanzenarten

16.05.2019 Schulung durch Natur- und Geopark TERRA.vita

Bersenbrück. Sie haben eine gute Anpassungsfähigkeit und breiten sich massenhaft aus: Auch im Landkreis Osnabrück finden sich zunehmend nichtheimische Pflanzenarten, sogenannte Neophyten. Ziel des Neophytenmanagements im nördlichen Landkreis Osnabrück ist, dass die Landschaft und insbesondere die FFH-Gebiete vor einer Überprägung dieser Pflanzenarten geschützt werden. Dazu gehörte die eintägige Schulung „Umgang mit invasiven Neophyten“, die jetzt in Bersenbrück stattfand.

Gut besucht war die Schulung „Umgang mit invasiven Neophyten“, die jetzt in Bersenbrück stattfand.

Die Gebietskooperation Artland/Hase, betreut durch den Natur- und Geopark TERRA.vita, hatte die Veranstaltung organisiert. Sie richtete sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Gemeindebauhöfen, Straßenmeistereien, Landwirtschaftskammer und Unterhaltungsverbänden. Eine Einführung in das Thema vermittelte der Diplomingenieur Christian Schneider. So berichtete er, dass Neophyten in der Lage seien, heimische, zum Teil streng geschützte Pflanzenarten zu verdrängen und Lebensräume einzunehmen. Unter anderem gehören Herkulesstaude, Drüsiges Springkraut und Japanischer Staudenknöterich zu diesen invasiven Neophyten. Schneider zeigte aber auch auf, wie die Ausbreitung dieser Pflanzen eingedämmt werden kann.

Kristina Behlert, Gebietsmanagerin der Kooperation Artland/Hase, führte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anschließend zu markanten Vorkommen invasiver Pflanzen im nördlichen Landkreis. Die Erfassung der Standorte sei ein wichtiger  Bestandteil des Managements invasiver Arten, unterstrich Behlert. Hilfestellung hierfür bietet die App „KORINA“.

20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nahmen an der Veranstaltung teil: „Es ist toll, dass die Schulung so gut angenommen wird. Es ist wichtig, die Menschen für dieses Thema zu sensibilisieren. Sowohl im privaten als auch im beruflichen Bereich kann jeder dazu beitragen, dass sich die invasiven Arten an kritischen Standorten nicht weiter ausbreiten“, sagte Behlert. Das gelte für Vorbeugung im eigenen Garten, professionelle Beseitigung der Bestände durch die entsprechenden Bauhöfe, aber auch für die Erfassung der Vorkommen, um gezielt gegen die pflanzlichen Invasoren vorgehen zu können.

Weitere Informationen sind erhältlich unter https://terra-natura2000.de/projekte/.

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