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8,5 Millionen Euro für Glasfaserkabel im Altkreis Wittlage

20.06.2019 415 Direktanschlüssen für schnelles Internet

Altkreis Wittlage. Schnelles Internet für Altkreis Wittlage: Auch beim aktuell laufenden dritten Förderantrag liegt ein Schwerpunkt des Ausbaus im Altkreis Wittlage. Es wer­den in der dritten Ausbaustufe 87 Kilometer neue Trassen entstehen. Damit können in den drei Altkreisgemeinden weitere 415 direkte Anschlüsse an das Glasfasernetz gebaut werden, wobei auf Bad Essen 106, auf Bohmte 176 und auf Ostercappeln 133 Anschlüsse entfallen werden. Von der landkreisweit geplanten Gesamtinvestition von 65 Millionen Euro sollen rund 8,5 Millionen in den Altkreis Wittlage fließen, wobei in Bad Essen 2,7 Millionen Euro, in Bohmte 2,1 Millionen Euro und in Ostercappeln 3,7 Millionen Euro investiert werden.

Schnelles Internet im Altkreis Wittlage: Die verschiedenen Ausbaugebiete in den drei Gemeinden sind eingezeichnet, Anfragen zu einzelnen Adressen können an die E-Mail-Adresse breitband@Lkos.de gesendet werden.

Mit diesem dritten Förderantrag können weitere un­terversorgte Gebiete in den Außenbereichen an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Ein zweiter Schwerpunkt des Förderantrags ist die Erschließung von Gewerbegebieten. Auch im Altkreis Wittlage erhalten mehrere Gewerbegebiete einen Zugang zum Glasfasernetz.

Zum Hintergrund: Seit Mai 2018 wird die erste Ausbaustufe des geförderten Breitbandausbaus umgesetzt. In­zwischen sind mehr als 70 Prozent der geplanten Trasse gebaut. Damit liegt der Landkreis Osnab­rück im Vergleich der niedersächsischen Landkreise weit vorne. Der ursprüngliche Zeitplan der Fertigstellung bis Juni 2019 wird dennoch nicht eingehalten werden können. Grund sind hier insbesondere fehlende Genehmigungen. Die erste Ausbaustufe soll aber noch in 2019 ab­geschlossen werden. Als erster niedersäch­sischer Landkreis hat der Landkreis Osnabrück mit seiner Infrastrukturgesellschaft Telkos bereits seinen dritten Förderbescheid vom Bund erhalten. Der Landkreis Osnabrück gehört damit auch zu den ersten Landkreisen, die nach der Novellierung der Förderrichtlinie des Bundes im Herbst vergangenen Jahres im sechsten Förder­aufruf einen Förderbescheid über die Höchst­summe von 30 Millionen Euro erhalten hat.

Nach Umsetzung der dritten Ausbaustufe werden rund 93 Prozent der Adressen im Kreisgebiet über eine Versorgung mit mehr als 30 Mbit/s verfügen. Der Landkreis und die kreisangehörigen Städte und Gemeinden streben eine hundertprozentige Versorgung an, auch wenn dies durch die historisch gewachsene Zersiedelung in den Außenbereichen eine große Herausforderung ist. Dafür sind eine vierte und fünfte Ausbaustufe notwendig. In diesem Jahr soll daher ein weiterer Förderan­trag beim Bund gestellt werden.

Neben den Glasfaserkabeln wird sich der Landkreis Osnabrück auch um die Funklöcher im Mobilfunknetz kümmern. In Abstimmung mit dem Land sollen deshalb die bestehenden Funklöcher lokalisiert und geschlossen werden. Und auch bei den aktuell laufenden Versteigerungen der 5G-Frequenzen wird sich der Landkreis um ein gefördertes Projekt bemühen, um möglichst früh beim neuen Netz der Höchstgeschwindigkeiten dabei zu sein. Die drei Ausbaustufen des Breitbandausbaus sind in der beigefügten Karte dargestellt. Konkrete Anfra­gen zu einzelnen Adressen können an die E-Mail-Adresse breitband@Lkos.de gesendet werden.

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