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1007 Anschlüsse für schnelles Internet

27.06.2019 15 Millionen Euro für Glasfaserkabel in sieben Kommunen im Südkreis

Südkreis. Schnelles Internet im Osnabrücker Südkreis: In den Städten Bad Iburg, Georgsmarienhütte und Dissen sowie in den Gemeinden Bad Laer, Bad Rothen­felde, Glandorf und Hilter werden in der dritten Ausbaustufe rund 135 Kilometer neue Trasse entstehen. Damit können in diesen sieben Kommunen weitere 1.007 direkte Anschlüsse an das Glasfasernetz gebaut werden. Auf Georgsmarienhütte entfallen dabei 297, auf Bad Iburg 47, auf Bad Laer 81, auf Bad Rothenfelde 25, auf Dissen 253, auf Glandorf 176 und auf Hilter 128 Direktanschlüsse. Ein weiterer Schwerpunkt dieser Ausbaustufe liegt auf den Gewerbegebieten und hier besonders auf dem Gewerbege­biet Dissen-Süd. Von der landkreisweit geplanten Gesamtinvestition von 65 Millionen Euro sollen rund 15 Millionen Euro in den Süd­kreis fließen und zwar nach Georgsmarienhütte 2,4 Millionen Euro, nach Bad Iburg 0,9 Millionen Euro, nach Bad Laer 1,7 Millionen Euro, nach Bad Rothenfelde 0,9 Millionen Euro, nach Dissen 1,9 Millionen Euro, nach Glandorf 5,9 Millionen Euro und nach Hilter 1,3 Millionen Euro.

Schnelles Internet im Südkreis: Die verschiedenen Ausbaugebiete in den sieben Gemeinden sind eingezeichnet, Anfragen zu einzelnen Adressen können an die E-Mail-Adresse breitband@Lkos.de gesendet werden.

Zum Hintergrund: Seit Mai 2018 wird die erste Ausbaustufe des geförderten Breitbandausbaus umgesetzt. In­zwischen sind mehr als 70 Prozent der geplanten Trasse gebaut. Damit liegt der Landkreis Osnab­rück im Vergleich der niedersächsischen Landkreise weit vorne. Der ursprüngliche Zeitplan der Fertigstellung bis Juni 2019 wird dennoch nicht eingehalten werden können. Grund sind hier insbesondere fehlende Genehmigungen. Die erste Ausbaustufe soll aber noch in 2019 ab­geschlossen werden. Als erster niedersäch­sischer Landkreis hat der Landkreis Osnabrück mit seiner Infrastrukturgesellschaft Telkos bereits seinen dritten Förderbescheid vom Bund erhalten. Der Landkreis Osnabrück gehört damit auch zu den ersten Landkreisen, die nach der Novellierung der Förderrichtlinie des Bundes im Herbst vergangenen Jahres im sechsten Förder­aufruf einen Förderbescheid über die Höchst­summe von 30 Millionen Euro erhalten hat.

Nach Umsetzung der dritten Ausbaustufe werden rund 93 Prozent der Adressen im Kreisgebiet über eine Versorgung mit mehr als 30 Mbit/s verfügen. Der Landkreis und die kreisangehörigen Städte und Gemeinden streben eine hundertprozentige Versorgung an, auch wenn dies durch die historisch gewachsene Zersiedelung in den Außenbereichen eine große Herausforderung ist. Dafür sind eine vierte und fünfte Ausbaustufe notwendig. In diesem Jahr soll daher ein weiterer Förderan­trag beim Bund gestellt werden.

Neben den Glasfaserkabeln wird sich der Landkreis Osnabrück auch um die Funklöcher im Mobilfunknetz kümmern. In Abstimmung mit dem Land sollen deshalb die bestehenden Funklöcher lokalisiert und geschlossen werden. Und auch bei den aktuell laufenden Versteigerungen der 5G-Frequenzen wird sich der Landkreis um ein gefördertes Projekt bemühen, um möglichst früh beim neuen Netz der Höchstgeschwindigkeiten dabei zu sein. Die drei Ausbaustufen des Breitbandausbaus sind in der beigefügten Karte dargestellt. Konkrete Anfra­gen zu einzelnen Adressen können an die E-Mail-Adresse breitband@Lkos.de gesendet werden.

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