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Bad Essen, Belm und Fürstenau schließen sich Zentraler Vergabestelle an

03.07.2019 Service für die Gemeinden

Osnabrück. Mehr als 500 Verfahren mit einem Gesamtauftragsvolumen von knapp 30 Millionen Euro: Seit Anfang 2017 wickelt die Zentrale Vergabestelle (ZVS) im Landkreis Osnabrück öffentliche Ausschreibungen für Waren und Dienstleistungen ab. Nun schließen sich weitere Mitgliedskommunen der ZVS an: Die Bürgermeister Timo Natemeyer (Bad Essen), Viktor Hermeler (Belm) und Benno Trütken (Samtgemeinde Fürstenau) unterzeichneten gemeinsam mit der Ersten Kreisrätin Bärbel Rosensträter die Vereinbarung.

Drei weitere Mitgliedskommunen haben sich der Zentralen Vergabestelle des Landkreises Osnabrück angeschlossen. Die Vereinbarung unterzeichneten Belms Bürgermeister Viktor Hermeler (vordere Reihe links), Bad Essens Bürgermeister Timo Natemeyer (vordere Reihe rechts) sowie Benno Trütken, Bürgermeister der Samtgemeinde Fürstenau (hintere Reihe links). Den Landkreis Osnabrück vertraten die Erste Kreisrätin Bärbel Rosensträter (vorne) und Sonja Winter

„Gerade das EU-Recht und die Vorgaben der elektronischen Vergabe stellen große Herausforderungen für die Gemeinden dar“, sagte Rosensträter. Deshalb sei es sinnvoll gewesen, dass Know-how an einer zentralen Stelle zu bündeln und auch den Mitgliedskommunen zur Verfügung zu stellen.

Von dem Angebot überzeugt sind auch Bad Essen, Belm und die Samtgemeinde Fürstenau. Sie schließen sich somit den Gemeinden Ostercappeln und Bohmte an, die bereits Ende des vergangenen Jahres die Vereinbarung unterzeichneten. Im nächsten Schritt werden voraussichtlich Bad Laer und Hilter sowie die Samtgemeinde Neuenkirchen folgen. Weitere Gemeinden haben sich bereits über das Serviceangebot informiert und Interesse bekundet.

„Die Zentrale Vergabestelle gewährleistet eine hohe Qualität und Rechtssicherheit bei den Vergabevorgängen und ist damit ein wichtiger Baustein für ein gutes Projektmanagement bei öffentlichen Vorhaben“, erläuterte Rosensträter die Vorteile der neuen Organisation. Derzeit würden mehr als 70 Verfahren parallel laufen. Seit Anfang 2017 seien zudem 18 EU-weit ausgeschriebene sogenannte Oberschwellenvergaben durchgeführt worden. Die EU-weite Ausschreibung ist notwendig, wenn bestimmte Auftragsvolumen überschritten werden. Bei Bauvorhaben liegt die Grenze bei gut 5,5 Millionen Euro, im Liefer- und Dienstleistungsbereich bei 221.000 Euro.

Aufgrund der Vereinbarung übernimmt die ZVS nun auch alle Aufgaben der formellen Abwicklung für die angeschlossenen Kommunen. Ziel des Landkreises ist die möglichst zügige Anbindung aller interessierten Gemeinden, um auch sie in die Lage zu versetzen, fristgerecht entsprechend den Vorgaben zur eVergabe arbeiten zu können.

Unternehmen, die sich um öffentliche Aufträge bewerben wollen, sind durch die Vorgaben des EU-Rechts zunehmend gezwungen, sich mit der elektronischen Abgabe von Angeboten auseinanderzusetzen. Vor diesem Hintergrund spricht sich der Landkreis Osnabrück für eine einheitliche technische Umsetzung des Themas eVergabe im Kreisgebiet aus: „Je einheitlicher agiert wird, desto geringer sind die technischen und bürokratischen Hürden für die Unternehmen, die sich ihrerseits auf die eVergabe einlassen wollen beziehungsweise müssen“, betonte Rosensträter.

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