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Zwischen Melle und New Melle

11.07.2019 Ausstellung im Kreishaus Osnabrück dokumentiert Freundschaft

Osnabrück. Guter Draht über den großen Teich: Der Deutsch-Amerikanische Freundeskreis Melle stellt sich derzeit in den Vitrinen des Kreishauses am Schölerberg in Osnabrück vor. Hintergrund: Im 19. Jahrhundert wanderten rund 10.000 Menschen aus dem Raum Melle in die Vereinigten Staaten von Amerika aus. Noch heute leben die Nachfahren in New Melle und in vielen anderen Orten der USA und pflegen einen engen Draht zur Stadt Melle im Osnabrücker Land.

Historisches Dokument: Wolfgang Dreuse (Vorsitzender des Deutsch-Amerikanischen Freundeskreises, von links) und Uwe Plaß zeigen Kreisrat Matthias Selle gemeinsam mit dem stellvertretenden Vorsitzenden Jürgen Krämer die Urkunde aus dem Jahr 1988, die die Städtepartnerschaft zwischen Melle und New Melle besiegelt.

1988 wurde die Städtepartnerschaft zwischen New Melle im US-Bundesstaat Missouri und der Stadt Melle in New Melle unter Beteiligung einer 50-köpfigen Delegation aus dem Grönegau besiegelt. Bereits im darauffolgenden Jahr besuchte eine Delegation aus New Melle den Landkreis Osnabrück und feierte hier „150 Jahre New Melle“.

Ziel des Deutsch-Amerikanischen Freundeskreises Melle ist es, die lebendigen Beziehungen zwischen beiden Nationen zu fördern und zu pflegen. Mit seinen 50 Mitgliedern realisierte der Freundeskreis bereits zahlreiche Projekte. Kreisrat Matthias Selle stellte bei der Ausstellungseröffnung fest: „Diese Projekte sind wohl im Landkreis Osnabrück einmalig“.

Bis heute fanden zahlreiche gegenseitige Besuche statt. Unter anderem fand 2005 eine Freundschaftsreise des Deutsch-Amerikanischen Freundeskreises Melle zur Einweihung des Einwanderer-Denkmals „New Hopes – New Dreams – New Melle“ in die amerikanische Schwestergemeinde statt. Noch in der letzten Juniwoche dieses Jahres war eine Delegation aus Amerika aus Anlass des 850jährigen Jubiläums von Melle zu Besuch. Im Grönenbergpark in Melle-Mitte waren die Besucher im 2007 eingeweihten  New-Melle-Platz. Ebenfalls 2007erfolgte die Herausgabe des Buches „Melle(r) in der Neuen Welt – Ein Brückenschlag aus dem Osnabrücker Land in die USA und zurück“ mit Textbeiträgen von nahezu 20 Autoren diesseits und jenseits des Atlantischen Ozeans.

Die Vereinsmitglieder betonen, dass öffentliche Gelder für die Umsetzung sämtlicher Projekte nicht in Anspruch genommen wurden, sondern das Ganze von den Mitgliedern finanziert wurde. „Dass wir uns mit der Vitrinenausstellung im Kreishaus präsentieren dürfen, sehen wir als Wertschätzung unserer ehrenamtlichen Arbeit an. Mit einem denkbar kleinen Team haben wir in den vergangenen drei Jahrzehnten im Bereich der transatlantischen Völkerverständigung eine Menge erreicht", erklärte der Vorsitzende Wolfgang Dreuse, der begleitet wurde vom stellvertretenden Vorsitzenden Jürgen Krämer und von Vorstandsmitglied Uwe Plaß. Insbesondere hoffen die Mitglieder des Freundeskreises, zukünftig junge Menschen für die Partnerschaftsarbeit gewinnen zu können.

Die Ausstellung im Kreishaus ist noch bis zum 26. Juli 2019 während der Öffnungszeiten der Kreisverwaltung zu sehen.

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