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Ausstellung "25 Jahre Reggae Jam" in Bersenbrück eröffnet

23.07.2019 Von Plakaten bis zu beschlagnahmten Drogenverstecken

Bersenbrück. Am Freitag, den 19. Juli 2019, wurde im Klosterinnenhof in Bersenbrück die Eröffnung der Sonderausstellung „Out of many, one people – 25 Jahre Reggae Jam Festival“ gefeiert, die bis zum 29 September im „Museum im Kloster“ besucht werden kann. Zu sehen sind alle Gegenstände, die mit dem Reggae Jam Festival verbundenen sind, unter anderem die jährlichen Plakate, bis hin zu den von der Polizei beschlagnahmten Gepäckstücken. Mit dem Auftritt des Reggae- Sängers Ganjaman wurde die Ausstellung eröffnet.

Arm in Arm mit der Musik: Während Bersenbrücks Bürgermeister Christian Klütsch (von links) das Festivalshirt von 2005 gleich in die Arme schließt, freuen sich der stellvertretende Landrat Werner Lager, Festivalmacher Bernd Lagemann, Moderator Helmut Philipps sowie Reggaekünstler Ganjaman darüber, die fertige Ausstellung als erste betrachten zu können.

Vor gut 150 Besucherinnen und Besuchern eröffnete zunächst der Musikverein Rote Heide die Veranstaltung, bevor Musikjournalist Helmut Philipps als Moderator übernahm. Im Laufe des Abends legte dieser auch seinen ganz persönlichen Blick auf die Geschichte des Festivals offen. In seinem Grußwort lobte der stellvertretende Landrat Werner Lager unter anderem die ehrenamtliche Arbeit des Kreisheimatbundes Bersenbrück im Museum und auch am Eröffnungsabend. Daraufhin rief Philipps den Bersenbrücker Bürgermeister Christian Klütsch und Festivalmacher Bernd „Sheriff“ Lagemann zu einer lockeren Gesprächsrunde zu sich.

Hierbei wurde die große Bedeutung des Festivals für Bersenbrück ebenso deutlich wie Lagemanns Lebensleistung, die das Festival bis heute zu dem beliebtesten Reggaefestival Deutschlands macht. Den Höhepunkt und Abschluss der Eröffnung bildete schließlich der Auftritt Ganjamans, selbst jährlich Moderator und Musikact beim Festival, dem mit seiner Reggaemusik die perfekte Einstimmung auf die Ausstellung beim Publikum gelang.

Als Kurator der Ausstellung hat Fabian Schröder vom Kulturbüro des Landkreises Osnabrück viele spannende Objekte aus den 25 Jahren Reggae Jam zusammengetragen. Darunter sind von den jährlichen Festivalplakaten über die Tickets und Bändchen bis hin zu den Reggae-Enten, die von der Kaufmannschaft Bersenbrücks Mitte jährlich verkauft werden, alle Gegenstände dabei, die die Geschichte des Festivals in Bersenbrück bewegten. Ungewöhnlich sind hierbei beispielsweise die konfiszierten Objekte der Bersenbrücker Polizei, wie eine manipulierte Cola-Flasche, in der ein Joint versteckt werden kann.

Die Gestaltung der Ausstellung, die vom Gestaltungsbüro Syrex geplant und umgesetzt wurde, zeigt das Flair des Campingplatzes in Form von vier nachgebauten Zelten an. Abgerundet werden die einzelnen dargestellten Themen durch Interviews, die von „Filmartig Videographie“ produziert wurden. Darin kommt beispielsweise Pastor Jürgen Kuhlmann zu Wort, der vor einigen Jahren Ganjaman als Gast in seinem Gottesdienst begrüßen durfte.

Das Reggae Jam ist „Cool since 1994“ und kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken: Angefangen hat Bernd Lagemann mit einem Kompagnon vor 25 Jahren in einem Schützenfestzelt in Talge. Seit 2001 findet es an seinem noch heutigen Standort im Klosterpark statt. In der Ausstellung wird auch das besondere Flair des Festivals vermittelt. Das immer hochkarätig mit Stars besetzte Event versetzt für einige Tage im Jahr die Kleinstadt in den Ausnahmezustand und doch hört man kaum ein schlechtes Wort über das bunte Treiben. Jeder packt mit an, ein riesiges Crew- und Volunteer-Team hilft beim Ablauf des Festivals, Kolping betreibt einen Kiosk, Feuerwehr, DRK und THW stehen bereit für Notfälle. Gemeinsam mit den vielen internationalen Gästen entsteht für ein Wochenende im ganzen Ort die besondere Atmosphäre, die die Menschen jährlich immer wieder nach Bersenbrück treibt.

Die Ausstellung ist bis zum 29. September 2019 zu sehen. Die Öffnungszeiten des Museums werden rund um das diesjährige Festival vom 1. bis zum 4. August ausgeweitet (jeweils von 9 bis 18 Uhr). Zudem ist der Eintritt mit einem Festivalticket/Bändchen für die Ausstellung kostenlos. Ansonsten ist die Ausstellung zu den regulären Öffnungszeiten zu besuchen.

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