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Gefahr von Botulismus: Entwarnung für fünf Fischsorten

15.08.2019 Nur unausgenommene Plötze könnten noch gefährlich sein

Osnabrück. Neue Erkenntnisse: Die Warnung vor dem Verzehr von Trockenfisch des Großhändlers Ozean GmbH aus Ostercappeln im Landkreis Osnabrück kann aktuell eingeschränkt werden und besteht nur noch für Plötze (rutilus rutilus) unausgenommen, getrocknet und gesalzen, mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 12. November 2019, Chargennummer LOT180219.

Anlass der ersten Warnung am 6. August war die Erkrankung eines Patienten im Landkreis Lippe in Nordrhein-Westfalen, bei dem eine lebensgefährliche Vergiftung (Botulismus) im Blut nachgewiesen worden war. Der von dem Patienten verzehrte Trockenfisch, in dem der Erreger nachgewiesen wurde, stammte von einem Einzelhändler, der seine Ware von der Firma Ozean GmbH aus Ostercappeln bezogen hatte.

Zunächst konnte nicht näher bestimmt werden, welche Art von Fisch der Patient gegessen hatte, was zu einer Warnung vor sechs verschiedenen Fischsorten des Großhändlers geführt hatte. Durch Zeugenaussagen und weitere Recherchen konnte inzwischen aber festgestellt werden, dass es sich nur um unausgenommene Plötze gehandelt haben kann. Deshalb kann für folgende fünf Sorten die öffentliche Warnung aufgehoben werden:

  • Plötze(rutilus rutilus) ausgenommen; getrocknet und gesalzen, MHD05.03.2020 LOT180319
  • Karauschen (Carssius Gibelio) getrocknet und gesalzen, MHD27.05.2020 LOT170519
  • Flussbarsch (Perca Fluvictilis) getrocknet und gesalzen, MHD27.05.2020 LOT170519
  • Forelle (Oncorhynchus Mykiss) getrocknet und gesalzen, MHD09.03.2020 LOT140619
  • Hecht (Esox lucius) getrocknet und gesalzen, MHD11.07.2020 LOT18.03.19

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