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Duale Ausbildung als Vorbild?

27.08.2019 Spanische Berufsschüler absolvierten Praktika im Landkreis Osnabrück

Osnabrück. Erfolgreiche Partnerschaft: Seit mehreren Jahren kooperiert der Landkreis Osnabrück mit spanischen Berufsschulen und Universitäten. In diesem Rahmen absolvieren Schüler und Studenten Praktika in Betrieben unserer Region. In der Vergangenheit waren aus den Kontakten immer wieder feste Arbeitsverhältnisse entstanden. Auch in diesem Jahr gab es zwei Durchgänge, dabei durchliefen fast 30 junge Spanierinnen und Spanier ein zwei- oder dreimonatiges Praktikum.

Der spanische EU-Koordinator Marc Battle (hinten rechts), machte sich vor Ort ein Bild von den Praktika der spanischen Schülerinnen und Schüler. So besuchte er auch Kora Bojang und Aleix Solé (vorne), die ihr Praktikum beim Arbeiter-Samariter-Bund absolvierten. Mit dabei (hinten von links): Christian Seja (ASB), Dolmetscherin Montserrat Claus und Elisabeth Schmidt (ASB).

In der ersten Gruppe waren zwölf Berufsschüler aus den Städten Vigo und Lugo in Galicien. Die Partnerschaft zwischen dem Landkreis und den Schulen und der Universität an der Atlantikküste besteht seit neun Jahren. Die galicischen Schüler hatten in den meisten Fällen typische Handwerksberufe wie Kältetechnik, Metalltechnik und Elektro- und Automatisierungstechnik gewählt.

Die zweite Gruppe kam von den katalanischen Partnerschulen in Lleida, die Partnerschaften bestehen seit vier Jahren. Die 17 Schüler absolvierten ihre Praktika in den Bereichen Informatik und Gesundheit/Pflege. Die Praktikumsbetriebe im Bereich Informatik sind Die Etagen, Mumbo Jumbo Media, Logentis und Semsites. Bei den Betrieben im Gesundheitsbereich waren die Radiologie des Marienhospitals (MHO), der Arbeiter-Samariter-Bund und die Zahnarztpraxen Logies in Wallenhorst sowie Fuchs & Sander in Bramsche beteiligt.

Positive Rückmeldungen gab es von den Praktikumsbetrieben über Leistung und Motivation der Schüler, die zum ersten Mal in ihrem Beruf praktisch arbeiten konnten. Denn eine duale Ausbildung wie in Deutschland gibt es in Spanien kaum oder lediglich in abgewandelter Form.

Im Vorfeld hatten die Schüler in ihrer Heimat Unterricht durch deutsche Studierende erhalten. Durch die Unterkunft bei deutschen Gastgebern sowie einen Deutsch- und Orientierungskurs konnten sie ihre Sprachkenntnisse verbessern. Zum Erlenen einer neuen Sprache gehört zudem das Kennenlernen der Kultur. Deshalb umfasste der Aufenthalt auch ein umfangreiches Programm mit Stadtführung und Besuchen von Rathaus, Nussbaummuseum, Augustaschacht, Museum Industriekultur, Museum am Schölerberg und Diözesanmuseum. Aber auch Freizeitaktivitäten wie Kegeln oder der Besuch des Baumwipfelpfads in Bad Iburg und des Nettedroms standen auf dem Programm. Das Auslandspraktikum fördert so die fachlichen, sprachlichen und interkulturellen Kenntnisse der Teilnehmer.

Weitere Infos sind erhältlich bei Jürgen Claus. E-Mail: juergen.claus@Lkos.de

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