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Tag des offenen Denkmals 2019

29.08.2019 Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur

Osnabrück. „Geschichte zum Anfassen“ verspricht der Tag des offenen Denkmals 2019. Am Sonntag, 8. September, öffnen auf Initiative des Heimatbundes Osnabrücker Land e.V. und des Kreisheimatbundes Bersenbrück e.V. viele Denkmäler ihre Türen.

Die Bank in der Fabrik in Melle-Mitte: Das historische Bauwerk, in dem sich heute die Filiale der Volksbank eG Bad Laer-Borgloh-Hilter-Melle befindet, steht während der zentralen Feierstunde im Mittelpunkt des Festvortrages von Thomas Ruff.

In diesem Jahr findet die zentrale Veranstaltung für den Landkreises Osnabrück in der Stadtbibliothek Melle, Weststraße 2 in Melle-Mitte, statt. Der Heimatbund Osnabrücker Land , der Kreisheimatbund Bersenbrück, der Landkreis Osnabrück und die Stadt Melle laden herzlich ein,  am 8. September um 11 Uhr an der Eröffnungsveranstaltung teilzunehmen. Unter anderem wird Thomas Ruff von der Volksbank einen Vortrag, zum Thema „Modernes Banking im denkmalgeschützten (Fabrik-)Gebäude“ halten.

Geschichts- und Kulturinteressierten haben anschließend die Möglichkeit, an einer Stadtführung mit Bernd Meyer zum Thema „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“ teilzunehmen. So lautet auch das Motto des Tages. Die Führungen finden um 12 Uhr und um 14.30 Uhr statt. Hierfür ist eine vorherige Anmeldung bei der Stadt Melle erforderlich (Telefon: 05422/965-311. E-Mail: i.schriever@stadt-melle.de).

Der Begriff „modernus“ stammt schon aus dem 5. Jahrhundert und beweist damit die Zeitlosigkeit von Umbrüchen, die dann eintreten, wenn in einer Epoche oder der Gesellschaft eine Absetzung vom Vorhergehenden erfolgt und sich das Selbstverständnis ändert. Hierbei handelt es sich nicht nur um Umbrüche in der Kunst, sondern auch in der Architektur und der Technik der Gewerke. Neue Materialien werden entdeckt und benutzt. Im umfassenden Sinn kann damit eine gesellschaftliche Vorstellung verändert werden und der Gedanke von Internationalität und der Gleichheit aller entstehen, wie es zu Zeiten des Bauhauses vor 100 Jahren der Fall war.

Ganz wie beim Bauhaus zeigen die Höfe und Mühlen im Nordkreis die Nutzung von Maschinen: Everdings Mühle und der Hof Elting-Bußmeyer, beide in Badbergen, sowie der Hof Gösmann in Hasbergen öffnen von 11 bis 18 Uhr. Highlights bei Everdings Mühle sind das Mühlencafé „Oma Plüsch“ und das Mühlenkino. Der Hof Gösmann bietet Japanisches Bogenschießen und Backen im Steinofen an. Von 10 bis 18 Uhr steht die Windmühle Lechtingen in Wallenhorst Interessierten offen. Bei ausreichendem Wind wird gemahlen. Knollmeyers Mühle, ebenfalls in Wallenhorst, zeigt die historische Wassermühle von 1253 von 11 bis 17.30 Uhr.

Fachwerkfreundinnen und -freunde kommen bei Führungen durch den Meyerhof zu Engter in Bramsche (13, 15 und 18 Uhr) und durch den Hungrigen Wolf in Ostercappeln (nach Bedarf zwischen 11 und 17 Uhr) auf ihre Kosten. Um das Heimathaus Settrup in Fürstenau gibt es einen großen Bauernmarkt von 10 bis 18 Uhr.

Industriell wird es in Bad Rothenfelde: Von 15 bis 17 Uhr öffnen der Brunnenschacht mit Solequelle, das Neue Grenadierwerk mit Windkunst und der Wittekind Sprudel. Führungen erfolgen nach Bedarf. Von 11 bis 17 Uhr können historische Teile des Bahnhofs Hasbergen besichtigt werden; passend dazu zeigt der Wasserturm Hasbergen 230 Bilder aus der Zeit zwischen 1900 und 1950. Die Harpenfelder Dorfschmiede und Stellmacherei in Bad Essen wartet mit funktionsfähigen alten Werkzeugen zwischen 14 und 18 Uhr auf. Der Dorftreff Gehrda in Gehrde kombiniert Führungen durch die historische Uhrenwerkstatt mit Kaffee und Kuchen von 11 bis 18 Uhr. Die Maschinenschmiede Temme von 1877 bietet Führungen um 11.30 und 15 Uhr an. Hier wird um Anmeldung gebeten (Telefon: 05422/965-311).

Für die Genießerinnen und Genießer geistlicher Erbauung beteiligen sich Klöster und Kirchen am Tag des offenen Denkmals: Das Stift Börstel, gegründet als Zisterzienserinnenkloster und seit der Reformation ein freiweltliches Stift, öffnet von 13 bis 18 Uhr. Angeboten werden ein Gottesdienst um 11.30 Uhr und ein Abendgebet um 18 Uhr sowie Führungen zur Backsteingothik um 14 und 16 Uhr. Außerdem gibt es Kaffee und Kuchen. Das Kloster Malgarten in Bramsche bietet zwischen 11 und 18 Uhr Live-Musik, Führungen, offene Ateliers, Werkstätten und Gärten sowie eine Kunstausstellung. Das Außengelände und die historischen Gebäude erfordern festes Schuhwerk und sind für Menschen mit Gehbeeinträchtigungen herausfordernd.

Die evangelisch-lutherische St. Nikolai-Kirche in Bad Essen bietet Führungen nach Bedarf zwischen 14 und 18 Uhr an, die Fachwerkkirche St. Johannis in Bohmte zwischen 15 und 17 Uhr. Die evangelisch-lutherische St.-Mauritius-Kirche von 1276 in Dissen öffnet von 14 bis 18 Uhr. Gleichzeitig ist hier ein Stadtfest.

Im Schafstall in Bad Essen wird die Ausstellung „abstraction and figure“ von Werner Petzold von 14 bis 18 Uhr gezeigt. Das Hermann-Bonnus-Geburtshaus in Quakenbrück erlaubt einen besonderen Einblick von 11 bis 18 Uhr: Soweit der Umbauzustand dies gefahrlos zulässt, kann eine Innenbesichtigung erfolgen.

Das komplette Programm für den Landkreis Osnabrück ist hier erhältlich.

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