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Amerikanische Faulbrut bei Bienen in Lotte festgestellt

19.09.2019 Sperrbezirk in Osnabrück-Atter, -Hellern und Hasbergen

Osnabrück. Nachdem in der Gemeinde Lotte der Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut bei Bienen amtlich festgestellt wurde, wird um den betroffenen Bienenstand  ein Sperrbezirk mit einem Radius  von  drei  Kilometern  festgelegt.  Ein  Anteil  des  Sperrbezirks  umfasst Teilgebiete der Stadtteile Osnabrück-Atter und Osnabrück Hellern sowie Teilgebiete der Gemeinde Hasbergen. Der Sperrbezirk ist aus der anliegenden Karte ersichtlich.   

Sperrgebiet: Wegen der amtlich festgestellten Amerikanischen Faulbrut bei Bienenstöcken in der Gemeinde Lotte sind Teilgebiete der Stadtteile Osnabrück-Atter und Osnabrück Hellern sowie Teilgebiete der Gemeinde Hasbergen zum Sperrgebiet erklärt worden.

Für den Sperrbezirk gilt, dass sämtliche Bienenstände dem Veterinärdienst für Stadt und Landkreis  Osnabrück, Am Schölerberg 1, 49082 Osnabrück, Telefon 0541/5012151, unverzüglich unter Angabe des genauen Standortes zu melden sind. Es müssen auch solche Bienenvölker gemeldet werden, die sich zur Zeit der Rapsblüte in dem Sperrbezirk befunden haben.

Alle Bienenvölker und Bienenstände im Sperrbezirk sind außerdem unverzüglich auf Amerikanische Faulbrut zu untersuchen. Diese Untersuchung ist frühestens zwei, spätestens neun Monate nach der Tötung oder Behandlung der an der Seuche erkrankten Bienenvölker des verseuchten Bienenstandes zu wiederholen. Die Bienenhalter haben bei den Untersuchungen, die kostenfrei sind, entsprechende Hilfe zu leisten. Bewegliche Bienenstände dürfen von ihrem Standort nicht entfernt werden.

Weiterhin dürfen Bienenvölker, lebende oder tote Bienen, Waben, Wabenteile, Wabenabfälle, Wachs, Honig, Futtervorräte, Bienenwohnungen und benutzte Gerätschaften nicht aus den Bienenständen entfernt werden. Dies gilt nicht für Wachs, Waben, Wabenteile und Wabenabfälle, wenn sie an wachsverarbeitende Betriebe, die über die erforderliche Einrichtung zur Entseuchung des Wachses verfügen, unter der Kennzeichnung „Seuchenwachs“ abgegeben werden, sowie für Honig, der nicht zur Verfütterung an Bienen bestimmt ist. Bienenvölker oder Bienen dürfen nicht in den Sperrbezirk gebracht werden. Diese Allgemeinverfügung tritt am Tage nach ihrer Veröffentlichung in Kraft. Die komplette Allgemeinverfügung ist unter „Veterinär & Gesundheit“, Rubrik „Tiergesundheit“, nachzulesen.

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