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Banner am Kreishaus wirbt für Kunstprojekt "1914/1918 – Damals nicht, jetzt nicht, niemals!"

22.11.2019 Friedenskunst im Museum Bramsche-Kalkriese

Osnabrück. Zuvor in der Abgeordnetenlobby des Berliner Reichstages, künftig bei den Vereinten Nationen in New York: Illustre Ausstellungsorte hat ein Kunstprojekt, das der Landkreis Osnabrück gemeinsam mit dem Osnabrücker Künstler Volker-Johannes Trieb, der Galerie Breckner (Düsseldorf) sowie dem Kurator Matijs Visser (Berlin) realisiert hat: Das mobile Mahnmal „1914/1918 – Damals nicht, jetzt nicht, niemals!“ macht ab dem 30. November Zwischenstation im Museum in Bramsche-Kalkriese. Dafür wirbt nun ein großformatiges Banner am Kreishaus Osnabrück.

Freuen sich auf die Ausstellung „1914/1918 – Damals nicht, jetzt nicht, niemals!“ im Museum Bramsche-Kalkriese: Volker Johannes Trieb, Landrätin Anna Kebschull, Burkhard Fromme (Leiter Kulturbüro) und der Projektbeauftragte Helmut Kemper.

„Ziel des Projektes ist es, den Friedensgedanken weltweit sichtbar aus dem Herzen Europas nach New York City zu tragen, wo es im kommenden Jahr temporär in dem UN-Hauptquartier den Menschen ein Zeichen setzt, ein Zeichen zur Mahnung für ein friedliches Miteinander, als Zeichen gegen Gewalt“, sagte der Initiator Volker-Johannes Trieb.

Für „1914/1918 – Damals nicht, jetzt nicht, niemals!“ entstanden 31 symbolhafte Eichenholzquader. Diese wurden bildlich und textlich gestaltet von 31 namhaften Künstlerinnen und Künstlern aus den 29 Unterzeichnerstaaten der Pariser Vorortverträge, die am Ersten Weltkrieg militärisch beteiligt waren, sowie aus Russland und der Ukraine, die in das Kriegsgeschehen stark involviert waren und bereits zuvor Separatfrieden geschlossen hatten.

Als Material für die Friedenszeichen dient von Trieb eigens dazu beschafftes Holz, hergestellt aus Eichenstämmen, die aus dem Frontgebiet des Ersten Weltkrieges stammen, aus Hirtzbach im Elsass, Frankreich. Künstlerlinnen und Künstler von großer internationaler Bedeutung, wie zum Beispiel Günther Uecker (Deutschland), Kiki Smith (USA), Tony Cragg (Großbritannien) oder Ilya und Emilia Kabakov (Russland), haben die Quader künstlerisch bearbeitet.

„Ich freue mich sehr, dass dank des außerordentlichen Engagements von Herrn Trieb eine derartige exklusive Ausstellung entstanden ist, die unser Osnabrücker Land international bekannt macht“, sagte Landrätin Anna Kebschull. „Die Finanzierung des Projektes erfolgt in erster Linie über die Einwerbung von Projektpatenschaften aus der regionalen Wirtschaft. Dafür gebührt allen Unternehmen mein ausdrücklicher Dank und meine Anerkennung“, betonte Kebschull.

Die Ausstellung der 31 Eichenholzquader wurde Ende des vergangenen Jahres bereits in der Abgeordnetenlobby des Reichstages in Berlin gezeigt und vom Bundestagspräsidenten Wolfgang Schäuble eröffnet. Bevor die außergewöhnlichen Kunstobjekte bei den Vereinten Nationen in New York zu sehen sind, macht die Ausstellung vom 30. November 2019 bis zum 16. Februar 2020 Station im Museum in Bramsche-Kalkriese.

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