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Kreispolitik und Kreisverwaltung diskutieren über zukunftsfähige Mobilität

13.01.2020 On-Demand-Busse, Carsharing und Mobilitätsstationen

Osnabrück. Die Frage, wie eine nachhaltige und zukunftsfähige Mobilitäts­wende gestaltet werden kann, beschäftigte den Kreistag während des Strategieworkshops am 13. Januar im Kreishaus. Als Experte konnte mit Professor Udo Onnen-Weber ein ausgewiesener Fachmann gewonnen werden, der seine Konzepte zu zukunftsweisender öffentlicher Mobilität vorstellte. Dazu zählen neben den klassi­schen Bussen heutzutage vor allem flexible und vernetzte Ange­bote wie On-Demand-Busse, Carsharing, Mobilitätsstationen und auch die Stärkung des Radverkehrs.

Landrätin Anna Kebschull griff diese Impulse auf und stellte ein Konzeptpapier zur Entwicklung eines kreisweiten Mobilitätsange­botes vor, welches in den nächsten Jahren entstehen soll. Die Landrätin beschrieb, dass Mobilität nachhaltig, flächendeckend, für jedermann zugänglich und dauerhaft verfügbar sein müsse. „Wir brauchen echte Alternative zum motorisierten Individualver­kehr auch im ländlichen Raum,“ so die Landrätin.

Gleichzeitig betonte die Landrätin, dass Gemeinde- und Kreis­grenzen keine Barriere in der öffentlichen Mobilität darstellen dürfen. „Wir wollen das gesamte Osnabrücker Land als Modellre­gion etablieren und damit auch deutschlandweit Pionierarbeit leisten; wir werden dies gemeinsam mit unseren kreisangehörigen Städten und Gemeinden, den örtlichen Verkehrsunternehmen, der PlaNOS den Wirtschaftsunternehmen und den Bürgerinnen und Bürgern planen; wir haben bereits mit der Stadt Osnabrück das Gespräch aufgenommen und werden auch mit unserem Partner­landkreis Mecklenburgische-Seenplatte in Kontakt treten“, be­schrieb die Landrätin den gemeinsamen weiteren Prozess. Im ersten Schritt wird dann, sobald entsprechende Fördergelder ak­quiriert sind, über ein Jahr in einem breit angelegten Beteiligungs­prozess eine Bedarfs- und Erwartungsanalyse durchgeführt wer­den.

Das neue Mobilitätsangebot setzt sich aus einem Hauptnetz aus Schnellbussen und dem Schienennahverkehr zusammen, wel­ches um ein Regiobus-Netz ergänzt wird. Damit ein flächende­ckendes Angebot erreicht werden kann, wird auf der untersten Ebene ein flexibles und multimodales Angebot, bestehend aus Bürgerbussen, Anrufbussen, On-Demand-Angeboten, aber auch Carsharing und Fahrradsharing-Angeboten aufgebaut. Die Takt- und Fahrzeiten werden deutlich ausgebaut, so dass von früh bis spät ein Angebot besteht. Zusätzlich vereinfachen digitale Zu­gangssysteme, attraktive Abo-Modelle und Bestpreisabrechnun­gen den Zugang. Alle Bürgerin­nen und Bürger erhalten auf diese Weise eine verlässliche und nachhaltige Alternative zum Pkw.

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