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Haushalte für kostenlose Radon-Messaktion gesucht

21.01.2020 Radon ist zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs

Osnabrück. Nach dem Rauchen ist Radon die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs. Die Höhe der Radonkonzentration in der Luft kann allerdings nur durch eine Messung bestimmt werden. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat nun ein Messprogramm gestartet. In diesem Rahmen werden auch in der Osnabrücker Region Haushalte gesucht, die Interesse an einer kostenlosen Teilnahme haben. Die Messung dauert ein Jahr und ist nur mit geringem Aufwand verbunden.

Radon-Messgerät (FOTO: Bundesamt für Strahlenschutz, BfS)

Radon ist ein radioaktives Edelgas, das aus dem Erdreich ins Haus gelangen und sich in der Raumluft anreichern kann. Wenn Radon und seine radioaktiven Folgeprodukte über einen längeren Zeitraum hinweg in höheren Konzentrationen eingeatmet werden, kann das Risiko für die Bewohner ansteigen, an Lungenkrebs zu erkranken.

Der Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück rechnet in der Region nicht mit hohen Radonbelastungen. Dennoch unterstützt er die Messungen, da die Untersuchungen dazu beitragen, einen flächendeckenden bundesweiten Überblick über die Radonbelastung zu bekommen. Zudem ist es für die teilnehmenden Haushalte eine gute Gelegenheit, eine sichere Aussage über die eigenen vier Wänden zu erhalten. Die Familien erhalten per Post zwei kleine Messgeräte (Plastikdosen), die in den Wohnräumen aufgestellt werden. Die Ergebnisse der Messungen werden den Haushalten anschließend zur Verfügung gestellt.

Informationen zum Messprogramm sind erhältlich auf www.bfs.de/radon-studie-2020. Ausführliche Erläuterungen zu den Messungen und zum Datenschutz sind erhältlich bei dem vom Bundesamt für Strahlenschutz beauftragten Sachverständigenbüro Dr. J. Kemski, Bonn unter www.kemski-bonn.de. Unter dieser Adresse ist auch die Anmeldung im Menüpunkt Radon 2020 möglich.

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