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Groß angelegte Katastrophenschutzübung in Fürstenau

21.01.2020 Rettungsdienste sowie Krankenhäuser Quakenbrück und Ankum-Bersenbrück beteiligt

Fürstenau/Quakenbrück/Ankum. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war am Samstagmorgen vor dem St. Reginenstift in Fürstenau im Einsatz. Grund war eine Übung des Landkreises Osnabrück, bei dem ein Brandeinsatz simuliert wurde. Bei vorbereitenden Abbrucharbeiten kam es unter ungeklärten Umständen zu einem Gebäudebrand mit rund 20 Opfern.

„Kosten- und zeitintensive Großübungen wie diese trainieren die Zusammenarbeit von haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften, ebenso wie den Einsatz digitaler Technik“, sagte Landrätin Anna Kebschull, die sich vor Ort bei allen Beteiligten für den Einsatz am Samstagmorgen bedankte.

Die Feuerwehren Fürstenau, Vechtel sowie die Drehleitereinheit der Feuerwehr Ankum wurden gegen 9 Uhr alarmiert. Zudem löste die Regionalleitstelle Osnabrück einen MANV_15 (Massenanfall von Verletzten) aus, da von einer größeren Anzahl an Patienten auszugehen war. Neben dem Regelrettungsdienst des DRK rückten aus dem gesamten Nordkreis weitere Einheiten des Malteser Hilfsdienstes, des Deutsches Roten Kreuzes sowie die örtliche Einsatzleitung Rettungsdienst mit dem Organisatorischen Leiter und dem Leitenden Notarzt aus.

Die rund 20 Verletzten, dargestellt von Freiwilligen des DLRG Landesverbands Nordrhein-Westfalen, wurden versorgt und in die Krankenhäuser Ankum und Quakenbrück transportiert.

Ziel der Einsatzübung war neben der Brandbekämpfung und Menschenrettung insbesondere die Inbetriebnahme des „Ivena ManV Moduls“. Dieses dient als Kommunikationsbrücke zwischen Rettungsdienst und Krankenhaus. Die Plattform hilft bei der Patientenregistrierung vor Ort und bietet den Krankenhäusern eine sofortige Übersicht über den Status der Patienten an dieser Einsatzstelle. Neben der Anzahl und Sichtungskategorie ist so auch der Transportfortschritt erkennbar. Die Niels-Stensen-Kliniken Marienhospital Ankum-Bersenbrück und das Christliche Krankenhaus Quakenbrück übten mit den zugewiesenen und transportierten Patienten die Versorgung und Weiterbehandlung nach der Übernahme in der Notfallaufnahme. Aufgrund der größeren Patientenanzahl wurden die erforderlichen Maßnahmen der Krankenhausalarmpläne in Gang gesetzt und die Notaufnahmen personell verstärkt. Zusätzlich traten die Krankenhauseinsatzleitungen zusammen. Die Geschäftsführer der beiden Kliniken, Matthias Bitter und Christian Nacke, sehen solche Übungen als gelungen Stresstest für die Arbeit der Notaufnahmen.

Das Gebäude wurde vom Sondervermögen des St. Reginenstiftes der katholischen Kirchengemeinde St. Katharina als Übungsobjekt zur Verfügung gestellt. Möglich war dies, da das Gebäude nach der Übung abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden soll. So konnte die Feuerwehr bei der Übung unter realitätsgetreuen Bedingungen vorgehen und zum Beispiel auch Türen aufbrechen oder Löschwasser im Gebäude einsetzen.

Insgesamt waren rund 250 Personen an der Übung beteiligt. Die Organisation übernahm der Fachdienst Ordnung des Landkreises Osnabrück zusammen mit den beteiligten Feuerwehren, Hilfsorganisationen und Kliniken.

„Kosten- und zeitintensive Großübungen wie diese trainieren die Zusammenarbeit von haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften, ebenso wie den Einsatz digitaler Technik“, sagte Landrätin Anna Kebschull, die sich vor Ort bei allen Beteiligten für den Einsatz am Samstagmorgen bedankte. Die Einsatzkräfte des gut verzahnten Hilfeleistungssystems im Landkreis Osnabrück sind täglich für die Sicherheit der Bürger im Einsatz.

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