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Welt-Lepratag: Landrätin Kebschull und Oberbürgermeister Griesert unterstützen Spendenaktion

21.01.2020 Krankheit wieder ins allgemeine Bewusstsein heben

Osnabrück. Seit 40 Jahren existiert ein Heilmittel gegen Lepra. Dennoch wurden 2018 in mehr als 100 Ländern rund 210.000 Neuerkrankungen registriert. Die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) ruft anlässlich des Welt-Lepratags am 26. Januar zu einer Spendenaktion auf. Unterstützt wird sie von Anna Kebschull, Landrätin des Landkreises Osnabrück, sowie Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert.

Mithilfe von Krediten und Sachspenden werden ehemalige Lepra-Patient*innen befähigt, sich ein Einkommen zu sichern. Zum Beispiel durch den Straßenverkauf von einheimischen Spezialitäten. FOTO: Mario Schmitt / DAHW.

„Der internationale Gedenktag hat bedauerlicherweise nicht an Bedeutung verloren. Aber durch eine frühzeitige Behandlung kann vielen Menschen geholfen werden“, sagen Griesert und Kebschull. Stadt und Landkreis Osnabrück werben deshalb für die Arbeit der DAHW.

Gerade weil Lepra offiziell in vielen Ländern als eliminiert galt, sank die Aufmerksamkeit für die Tropenkrankheit. Somit schwand auch das Wissen über Lepra in der Bevölkerung, bei medizinischen Fachkräften und in den nationalen Kontrollprogrammen. Daher arbeitet die DAHW daran, die Krankheit wieder in das allgemeine Bewusstsein zu heben. Es gibt aber auch gute Nachrichten: So verzeichnet die Forschung wissenschaftliche Fortschritte, die unter Mitwirkung der DAHW erzielt werden konnten. Dazu gab es die Gründung einer neuen Globalen Partnerschaft zur Beendigung von Lepra (GPZL). Weiterhin ist die Veröffentlichung eines „Fahrplans“ der WHO zur Kontrolle, Beseitigung und Ausrottung von Lepra und weiteren Tropenkrankheiten geplant.

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