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Sozialdienst katholischer Frauen übernimmt Osnabrücker Hebammenzentrale

13.02.2020 Landkreis und Stadt Osnabrück unterstützen mit 80.000 Euro

Osnabrück. Ende 2018 hat die ehramtlich getragene Hebammenzentrale in Osnabrück ihre Vermittlungstätigkeit eingestellt. Seitdem wurde die Aufgabe durch den Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück wahrgenommen. Parallel dazu hat der gemeinsame Gesundheitsdienst mit allen beteiligten Akteuren ein langfristig tragfähiges Konzept entwickelt und die Übernahme der Hebammenzentrale schließlich ausgeschrieben. Das Ergebnis: Ab dem 1. April wird die Einrichtung vom Sozialdienst Katholischer Frauen (SkF) betrieben. Dazu stellen der Landkreis und die Stadt Osnabrück in den kommenden drei Jahren 80.000 Euro zur Verfügung.

Freuen sich über die Lösung für die Hebammenzentrale (von links): Dennis Bettin (Gesundheitsdienst), Katharina Pötter (Stadt Osnabrück), Birgit Ottens (Geschäftsführerin SkF), Bärbel Rosensträter (Landkreis Osnabrück), Nina Rogava (Hebamme), Anke Kersting (Mitarbeiterin in der Hebammenzentrale), Mareike Wächter (Gesundheitsdienst) und Rita Plogmann (SkF).

„Bis zur Etablierung eines festen Angebotes haben wir diese Tätigkeit gerne übernommen, um keine Versorgungslücke entstehen zu lassen und Schwangeren sowie jungen Müttern in Landkreis und Stadt Osnabrück passgenaue Angebote zu vermitteln“, sagt die Erste Kreisrätin Bärbel Rosensträter.

Der neue Träger konnte mit Anke Kersting auch bereits eine Hebamme für die Übernahme der Tätigkeit gewinnen. Unter der Telefonnummer 0541/3387638 oder 0170/3654200 sowie auf der Homepage www.hebammenzentrale-osnabrueck.de können sich Schwangere und junge Mütter aus dem Landkreis und der Stadt Osnabrück zukünftig an die Hebammenzentrale wenden. Neben der Vermittlung einer Hebamme können dort auch andere Angebote wie zum Beispiel Informationen zu Kursen abgerufen werden. „Das neu eingeführte digital abrufbare Vermittlungssystem wird das Kernstück der Hebammenzentrale. Dort können sowohl die Hebammen Ihre Angebote selbstständig einstellen sowie die Schwangeren und jungen Mütter diese direkt aufrufen“, sagt Birgit Ottens, Geschäftsführerin des SkF. Darüber hinaus wird die Zentrale auch eine Anlaufstelle für die Hebammen sein: Netzwerkarbeit, Beratung für die Freiberuflichkeit sowie die Koordination von passenden Fachfortbildungen wird hier im Mittelpunkt stehen.

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