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Plastikmüll statt Urlaubsparadies

18.02.2020 Bramscher Schüler machen auf verschmutzte Meere aufmerksam

Osnabrück. Der Strandurlaub ist für viele Deutsche ein besonderes Erlebnis. Doch auch die Zeit am Meer ist nicht immer Idylle pur – etwa wegen der vermehrten Umweltverschmutzung durch Plastik. Auf diese Problematik machen die Schülerinnen und Schüler der Realschule Bramsche gemeinsam mit ihrer Lehrerin Kerstin Tieste und der Künstlerin Kerstin Wickel mit der Ausstellung „Urlaubserinnerung – Strandurlaub“ aufmerksam, die jetzt im Kreishaus Osnabrück eröffnet wurde. Die Ausstellung zeigt durch Malerei, Collagen, Fotografien und Installationen den Kontrast zwischen den Urlaubsparadiesen und den Auswirkungen unseres Verhaltens.

Die Kunstlehrerin Kerstin Tieste (erste von rechts) hat mit Schülerinnen und Schülern der Realschule Bramsche die Ausstellung entwickelt. Zusammen  mit der Künstlerin Kerstin Wickel (fünfte von links) stellen sie zum Thema „Urlaubserinnerung – Strandurlaub“ aus. An der Eröffnung im Kreishaus Osnabrück nahmen auch der stellvertretende Landrat Mirco Bredenförder sowie die Vertreterin Monika Altevogt vom Landkreis und die Schulleiterin Barbara Otte-Becker teil.

Die Künstlerin Wickel war mehr als 100 Tage unterwegs, um Strände nach dem Winter und vor den saisonal bedingten Reinigungen zu dokumentieren. Dabei beteiligte sie sich an den Aufräumarbeiten. Ihr Kunstwerk zeigt ein Relief, welches sie aus selbst gesammelten Verpackungsmaterialien gearbeitet hat. Sie fand im Sand Wickel, Teile von Spielzeugpistolen und Sonnenbrillen, Bechern und Feuerzeugen sowie unzählige weitere unverwertbare Gegenstände. Wickel möchte mit ihrer Arbeit dazu motivieren, sich auch während des Urlaubs beim Säubern der Strände einzusetzen. „Fast überall gibt es entsprechende Initiativen und sollte das zeitlich mal nicht passen, geht man alleine los und motiviert vielleicht dabei sogar andere,“ sagte Wickel.

„Diese Ausstellung hier im Kreishaus soll die Besucherinnen und Besucher auf den Schutz der Meere aufmerksam machen“, betonte der stellvertretende Landrat Mirco Bredenförder in seiner Begrüßung. So spiegeln die Kunstwerke wider, dass das Meer inzwischen einer der dreckigsten Orte der Welt ist. In großformatigen Acrylbildern auf Pappe hielten die Schülerinnen und Schüler ihre Urlaubserinnerungen geradezu unbekümmert fest. Diese unbeschwerten Sommerdarstellungen kombinierten sie mit drastischen Bildern, etwa von qualvoll von Plastikmüll verendeten Tieren. Auf diese Weise zeigen sie, wie der Mensch durch sein ungebremstes Konsumverhalten die Ökosysteme vernichtet.

Die Ausstellung der Realschule Bramsche ist auf der 3. Ebene des Kreishauses bis Ende März 2020 zu sehen.

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