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Neue Leiterin des Migrationszentrums vorgestellt

16.03.2020 "Lotsenfunktion für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte"

Osnabrück. Andrea Börgeling ist neue Leiterin des Migrationszentrum des Landkreises Osnabrück: Sie löst Katja Bielefeld ab, die die Einrichtung seit der Eröffnung im April 2015 geführt hatte und sich nun neuen Herausforderungen in der Servicestelle Schule-Wirtschaft der MaßArbeit stellt. „Ich freue mich sehr, dass wir mit Frau Börgeling eine Fachkraft gefunden haben, die nicht nur die Themen und das Team des Migrationszentrums kennt, sondern auch über viel Erfahrung in der Kommunikation mit Unternehmen verfügt“, unterstrich MaßArbeit-Vorstand Lars Hellmers. Denn neben der gesellschaftlichen sei auch die berufliche Eingliederung der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte ein besonderer Fokus der Arbeit des Migrationszentrums.

MaßArbeit-Vorstand Lars Hellmers gratuliert der neuen Leiterin des Migrationszentrums des Landkreises Osnabrück, Andrea Börgeling.

Andrea Börgeling ist bereits seit 2005 für die MaßArbeit tätig. Zunächst unterstützte sie im Bereich ArbeitgeberService Unternehmen bei der Personalsuche, dann wechselte sie 2016 in das Migrationszentrum, wo sie sich vor allem um den Bereich Wittlager Land und Belm  kümmerte. „Damit Menschen mit Migrationshintergrund sich hier im Landkreis Osnabrück wirklich zuhause fühlen können, bedarf es breiter Unterstützung“, so ihre Erfahrung. Das Migrationszentrum übernehme eine wichtige Lotsenfunktion, um zum jeweils richtigen Zeitpunkt das passende Förderangebot zu vermitteln: „Ich freue mich darauf, diesen Prozess künftig als Leiterin gemeinsam mit einem tollen Team weiterzuentwickeln.“

Das Migrationszentrum arbeitet in enger Kooperation mit der Ausländerbehörde der Kreisverwaltung, den Meldestellen der kreisangehörigen Städte, Samtgemeinden und Gemeinden sowie dem Integrationsbeauftragten des Landkreises zusammen. Ziel der Arbeit ist die langfristige und nachhaltige Integration aller Zuwanderinnen und Zuwanderer in Gesellschaft, Bildung, Ausbildung und Arbeit.

Das Migrationszentrum in Trägerschaft der MaßArbeit steht allen Menschen mit Migrationshintergrund im Landkreis Osnabrück offen. Die angebotene Erstorientierung beginnt mit einer umfassenden Situationsanalyse: Das Team des Migrationszentrums erfragt  unter anderem die familiäre und soziale Situation der Menschen, ihr Sprach- und Bildungsniveau sowie die mitgebrachten beruflichen Erfahrungen. Auch die Erwartungen und Zielsetzungen der Zuwanderer spielen eine wichtige Rolle, um gemeinsam Zukunftsperspektiven entwickeln zu können. Die Bestandsaufnahme wird dazu genutzt, den Klienten passgenaue Sprach- und Integrationskurse, die richtige Unterstützung durch ehrenamtliche Angebote in den Gemeinden, eine verlässliche Wegweisung zu Kinderbetreuung und Bildungsangeboten sowie Hilfen bei der beruflichen Integration zu vermitteln.

Zu den Aufgaben des Migrationszentrums gehört außerdem die Koordination der Integrations- und Alphabetisierungssprachkursangebote für Erwachsene sowie der berufsbezogenen Deutschkurse (DeuFöV) in Abstimmung mit den Bildungsträgern und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge  (BAMF). Das Migrationszentrum bietet jedoch nicht nur Unterstützung für Migranten selbst an. Auch die unmittelbaren Ansprechpartner vor Ort, zum Beispiel die Integrationslotsen der Städte und Gemeinden oder andere Behörden, können auf die Angebote der Einrichtung zurückgreifen. „Wir versuchen, mit diesem umfassenden Angebot Integration in allen gesellschaftlichen Bereichen gelingen zu lassen“, betonte Hellmers. Die berufliche Integration sei vielen Menschen mit Zuwanderungsgeschichte dabei besonders wichtig, ergänzte Börgeling. Und dafür sei eine konsequente Nutzung der bereits vorhandenen beruflichen Qualifikationen der Einwanderer sowie ein gut gesteuerter Zugang zu vielfältigen, qualifizierten Bildungsprozessen notwendig,

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