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Sophie-Scholl-Schule Georgsmarienhütte und Evangelische Fachschulen Osnabrück kooperieren

16.03.2020 Jugendliche sollen für Erziehungsberufe begeistert werden

Georgsmarienhütte. Fast jeder Jugendliche war vor Jahren einmal ein Kindergartenkind. Doch wie sieht eigentlich das Berufsbild von Erzieherinnen und Erziehern oder Sozialassistenten in einer Kindertagesstätte aus? „Durch eine Kooperation mit den Evangelischen Fachschulen Osnabrück werden wir unseren Schülerinnen und Schülern künftig diese Frage beantworten und ihnen die Gelegenheit geben, die Ausbildungsberufe ganz praktisch kennenzulernen “, skizziert der Schulleiter der Sophie-Scholl-Schule Georgsmarienhütte, Mark Reinhard. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit, die sehr konstruktiv geplant wurde und hoffentlich dazu beiträgt, dass wir junge Menschen für die vielseitigen und abwechslungsreichen Erziehungsberufe begeistern können. Die Breitbandausbildung ermöglicht eine Berufstätigkeit in vielen verschiedenen sozialpädagogischen Arbeitsfeldern und garantiert dadurch ein abwechslungsreiches Berufsleben,“ so Ulrike Kläfker, Schulleiterin der Evangelischen Fachschulen (EFS). Begleitet wird die Zusammenarbeit von der Servicestelle Schule-Wirtschaft der MaßArbeit.

Freuen sich über die neue Zusammenarbeit (hintere Reihe von links):  Verena Jannaber (Lehrerin EFS), Paula Hehmann (Schülerin der Sophie-Scholl-Schule), Marc Reinhard (Schulleiter der Sophie-Scholl-Schule), Annika Schütte (Servicestelle Schule-Wirtschaft der MaßArbeit). Vordere Reihe von links: Thomas Hamm (Fachleiter AWT an der Sophie-Scholl-Schule), Ulrike Kläfker (Schulleiterin, EFS), Lars Hellmers (Vorstand der MaßArbeit) Jessica Root (Schülerin der Sophie-Scholl-Schule).

Die Sophie-Scholl-Schule hat bereits mehrere Kooperationen mit Unternehmen in ihr Berufsorientierungskonzept eingebunden. „Wir bereiten unsere Jugendlichen möglichst breit auf den Übergang von der Schule in den Beruf vor: Wichtig ist uns dabei immer das Sammeln betrieblicher Erfahrungen in verschiedenen Branchen. So können die Jugendlichen am besten ihre beruflichen Stärken und Neigungen ausloten“, beschreibt der Fachleiter Arbeit, Wirtschaft, Technik an der Sophie-Scholl-Schule, Thomas Hamm, den Ansatz. Die praktische Orientierung findet sich auch im Projektplan wieder, der mit Unterstützung der Servicestelle Schule-Wirtschaft erarbeitet wurde: „In den verschiedenen Projekten können die Schülerinnen und Schüler den realen Arbeitsalltag in einer KiTa erleben. Das baut Unsicherheiten in der Berufswahl ab und zeigt mögliche Berufsperspektive auf, “ erklärt Annika Schütte von der Servicestelle Schule-Wirtschaft.

Die Kooperation nimmt die achten, neunten und zehnten Jahrgänge in den Blick. So stellen Lehrkräfte zunächst gemeinsam mit Schülern der Evangelischen Fachschulen die Berufe im Unterricht der Sophie-Scholl-Schule vor. „Spannend auch für Jugendliche, die bisher wenig Kontakt zu Kleinkindern hatten, ist sicher der von uns angebotene Babysitter-Kurs“, erklärt Verena Jannaber, Lehrkraft an den Evangelischen Fachschulen Osnabrück.  Dabei gehe es etwa um die Pflege und Ernährung eines Kindes,  um Beschäftigungs- und Spielmöglichkeiten oder um das Verhalten in Problemsituationen und Notfällen.

Das neu erworbene Wissen kann direkt in die Tat umgesetzt werden: Bei einem Fachpraxistag erleben die Jugendlichen den Alltag einer KiTa und nehmen an praktischen Übungen mit den Kindern teil. Vertieft wird diese Erfahrung bei zweiwöchigen Praktika in verschiedenen KiTas in Georgsmarienhütte. Natürlich kommen auch die nötigen Hintergrundinformationen nicht zu kurz. Bei einem Informationsvormittag in der Fachschule erfahren die Schülerinnen und Schüler alles, was sie über die schulische Ausbildung und die Karrierechancen wissen müssen.

„Ein überzeugender Projektplan, der durch verschiedene inhaltlichen Bausteine gute Orientierungsmöglichkeiten für die Jugendlichen bietet“, zeigt sich MaßArbeit-Vorstand Lars Hellmers beeindruckt. „Als kommunaler Personaldienstleister im Osnabrücker Land freuen wir uns außerdem besonders darüber, wenn Jugendliche schon früh Kontakte zu möglichen Arbeitgebern in der Region knüpfen und uns so die Fachkräfte von morgen erhalten bleiben.“

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