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Landrätin dankt freiwilligen Initiativen und Unterstützern

29.04.2020 Großes Engagement bei der Herstellung von Schutzkleidung im Landkreis Osnabrück

Osnabrück. Nach den umfassenden Schutzvorkehrungen aufgrund der Corona-Pandemie, gelten auch im Landkreis Osnabrück seit einigen Tagen erste Lockerungen der Vorschriften. Weitere sollen folgen, insbesondere die Wiedereröffnung der Schulen. Damit rückt die Frage verstärkt in den Mittelpunkt, wie sich die Bevölkerung ausreichend mit Schutzkleidung versorgen kann. Im Osnabrücker Land gibt es ein großes freiwilliges Engagement, Schutzkleidung herzustellen. Aber auch zahlreiche Unternehmen haben die Produktion umgestellt und bieten nun Schutzmasken und andere Hilfsgüter an.

Mit der neuen Niedersächsischen Landesverordnung ist insbesondere der Mund-Nasen-Schutz für alle Bürgerinnen und Bürger in bestimmten Bereichen Pflicht. Der Schutz wird vor allem dort erhöht, wo ein ausreichender Abstand von Mitmenschen nicht so leicht umzusetzen ist. Das gilt etwa für die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs oder für das Einkaufen im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt.

Im Landkreis Osnabrück haben sich in den vergangenen Wochen zahlreiche Menschen auf den Weg gemacht, den Bedarf zu decken. Dazu gehört das Nähen von Schutzmasken an der heimischen Nähmaschine ebenso wie die Fertigung von Schutzvisieren mit dem privaten 3D-Drucker. „Diesen zahlreichen freiwilligen Initiativen und Unterstützern in den Städten, Samtgemeinden und Gemeinden im Landkreis gilt unser besonderer Dank. Sie tragen durch ihr unermüdliches Engagement dazu bei, Engpässe auszugleichen, die insbesondere in den Pflegeheimen vorhanden sind, und helfen ebenso den Bürgerinnen und Bürgern, ihrer Maskenpflicht nachzukommen“, sagt Landrätin Anna Kebschull.

Aber auch die kleinen Unternehmen und Betriebe, die in diesen Zeiten kreative Geschäftsideen entwickeln, leisten einen wichtigen Beitrag, um das Infektionsrisiko zu reduzieren. „Das Spektrum reicht von Schneidereien oder Raumausstattern, die ihre Produktion auf das Nähen von Schutzmasken verlegt haben, über Betriebe, die Desinfektionsmittel herstellen bis hin zu Unternehmen, die Plexiglaswände fertigen“, so Landrätin Kebschull.

Um die Suche nach geeigneten Masken zu unterstützen, hat der Landkreis Osnabrück gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung WIGOS eine Internetseite erstellt, auf der regionale Maskenanbieter aufgelistet werden. Die Adresse lautet www.wigos.de/schutzmasken.

Mittlerweile haben zudem zahlreiche Apotheken, Drogeriemärkte, aber auch Baumärkte oder Tankstellen Masken vorrätig, sodass Bürgerinnen und Bürger, die selbst verantwortlich dafür sind, sich mit dem Mund-Nase-Schutz zu versorgen, weitere Möglichkeiten haben, ihren Bedarf zu decken.

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