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Einbürgerung: Genehmigung - für Ausländer mit Einbürgerungsanspruch

Leistungsbeschreibung

In Deutschland geborene Kinder ausländischer Eltern können unter bestimmten Voraussetzungen durch Geburt die deutsche Staatsangehörigkeit erwerben.

Einen Anspruch auf Einbürgerung besitzen Ausländer, die seit acht Jahren rechtmäßig ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben. Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Einbürgerung im Ermessenswege möglich.

Wenn Menschen sich dazu entschließen die deutsche Staatsangehörigkeit annehmen zu wollen, d.h. sich einbürgern zu lassen, ist das ein tolles Signal und eröffnet Ihnen viele Möglichkeiten!

Wussten Sie, dass Sie durch die Einbürgerung u.a. Bürger/in der Europäischen Union werden? Dadurch genießen Sie Freizügigkeit innerhalb Europas und können zudem auch visumsfrei in viele Länder außerhalb der EU reisen.

Maßgeblich für Ihre Einbürgerung ist die sogenannte Anspruchseinbürgerung nach § 10 Staatsangehörigkeitsgesetz (StAG). Danach müssen Sie neben den gesetzlichen Vorgaben, einen schriftlichen Antrag stellen (s. u.) und folgende Unterlagen im Original oder als beglaubigte Kopie einreichen:

1. Geburtsurkunde (bei ausländischen Urkunden mit beglaubigter deutscher Übersetzung); bei türkischen Staatsangehörigen Nüfus.

2. Heiratsurkunde :

a) Im Ausland geheiratet: Ausländische Original und beglaubigte deutsche Übersetzung

b) Im Inland geheiratet: Heiratsurkunde oder Familienbuch

3. Gültiger Pass

4. Aktuelle Haushaltsbescheinigung der Wohnortgemeinde (bei Einzelpersonen reicht eine Meldebescheinigung)

5. Arbeitgeberbescheinigung und die letzten drei Gehaltsabrechnungen (beider Ehegatten)

Bei Selbständigen: Steuerbescheid, Bestätigung des Steuerberaters

6. Rentenversicherungsverlauf (beider Ehegatten)

Bei Selbständigen: Nachweis der Alterssicherung

7. Mietvertrag oder Grundbuchauszug

8. Ein aktuelles Lichtbild

9. Nachweis der Deutschkenntnisse (Hauptschulabschluss; 4-jähriger Besuch einer deutschen Schule – Zeugnisse 1. u. 2 Halbjahr, Zeugnis über eine abgeschlossene Berufsausbildung, Gesellenbrief oder aber Vorlage des „Zertifikates Deutsch“) - siehe auch unter dem Punkt: "Was sollte ich noch wissen?".

10. Schulzeugnisse der letzten vier Jahre sowie eine aktuelle Schulbescheinigung

Bei den Formularen finden Sie eine Checkliste, in der alle erforderlichen Unterlagen aufgeführt sind.

Bitte beachten Sie:

Voraussetzung für eine Antragsstellung ist ein mindestens 8-jähriger rechtmäßiger Aufenthalt (mit Integrationskurs 7 Jahre, ggf. 6 Jahre bei besonderer Integrationsleistung) und der derzeitige Besitz einer Aufenthalts- oder Niederlassungserlaubnis.

Neben der Anspruchseinbürgerung nach § 10 StAG gibt es auch noch die Ermessenseinbürgerung nach § 8 StAG und die Einbürgerung für besondere Personengruppen.

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt beim Landkreise und der kreisfreien Stadt, in der Sie Ihren Wohnsitz haben.

Vereinbaren Sie gerne vor Antragsstellung ein persönliches Beratungsgespräch. Aus der Erfahrung können bei einem Beratungsgespräch viele Fragen und Unklarheiten vorab geklärt werden.

Einen Termin können Sie unter der 0541-501-7000 oder online unter: https://www.landkreis-osnabrueck.de/migration-integration/service-beratung/terminvereinbarung vereinbaren.