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2AutoE - Sondierungsstudie Zweitwagen als Elektroauto im Landkreis Osnabrück

Gut ein Drittel der emittierten Treibhausgase im Landkreis Osnabrück werden durch Mobilität verursacht. Deshalb ist ein wichtiger Baustein im Klimaschutz für den Landkreis Osnabrück die Elektromobilität. Hier setzt das Forschungsprojekt „2AutoE“ an, bei dem das Elektroauto als Zweitwagen im Mittelpunkt steht.

Der Landkreis Osnabrück hatte 2017 die Hochschule Osnabrück beauftragt, die Potentiale von Elektromobilität im Landkreis Osnabrück zu untersuchen. Damit verbunden waren verschiedene Fragestellungen: Eignet sich das Elektroauto als Zweitwagen im ländlichen Bereich? Gibt es genügend Interessenten, die ein Elektroauto als Zweitwagen nutzen würden? Was kann der Landkreis tun, um Elektromobilität zu fördern?

So fanden die Forscher nicht nur heraus, dass ein beachtlicher Teil an Privatpersonen im Landkreis einen Zweitwagen besitzt, sondern beschrieben auch die Profile potentieller Nutzer von E-Autos. „Grundsätzlich zeigt sich, dass Elektroautos als Zweitwagen heutzutage alltagstauglich sind. Am Markt verfügbare Modelle erfüllen z.B. Erwartungen an Reichweite, Ladedauer und Gesamtkosten“, sagt Kai-Michael Griese (Hochschule Osnabrück).

Die Verfasser der Studie hatten allerdings auch festgestellt, dass es immer noch Informationsdefizite hinsichtlich der Nutzung dieser Fahrzeugtypen gibt. Aber: „Der weiterhin stark steigende Absatz von Elektroautos macht deutlich, dass Elektroautos trotz aktueller Bedenken jetzt in der Gesamtbevölkerung ankommen. Ein wichtiger Grund dafür ist die Umweltfreundlichkeit von Elektroautos, die trotz Batterie im Betrieb deutlich besser ist als bei Benzinern oder Dieselfahrzeugen“, stellt Grieses Kollege Hans-Jürgen Pfisterer fest.

Die Studie beinhaltet deshalb Vorschläge, wie etwa in Zusammenarbeit mit Unternehmen, Kommunen und Planern der Ausbau der E-Mobilität erfolgen kann. Diese werden einfließen in die zukünftigen Aktivitäten des Landkreises im Bereich Mobilität, die verschiedene Schwerpunkte enthalten. Dazu gehört etwa die Vermittlung von Informationen zu Elektromobilität in Form von Veranstaltungen, Einzelmaßnahmen wie der Ausbau von E-Flotten sowie weitergehende Forschungsprojekte und Untersuchungen zu Ladeinfrastruktur und Mobilität im ländlichen Bereich.

Abschlussbericht "2AutoE: Zweitwagen als Elektroauto" Bedeutung und und Förderung für den Markthochlauf – eine Sondierungsstudie im Landkreis Osnabrück

„STROM.bewegt“ - Elektrisierende Fahrstunden

"Das muss man einfach selbst erlebt haben“ – so schlicht bringt Klimaschutzmanagerin Sophie Rotter auf den Punkt, was jeder denkt, der einmal das neue „STROM.bewegt“-Elektroauto testen konnte. Und genau darum geht es bei diesem innovativen Projekt der Klimainitiative: Fahrschülern im Landkreis die Chance zu geben, zumindest eine Fahrstunde auf einem der modernsten Elektrofahrzeuge zu absolvieren.

Sophie Rotter betont, dass Fahrschülerinnen und Fahrschüler von heute die „Generation E“ sein wird! Sie haben in dem bundesweit einmaligen Projekt die Chance, jetzt schon zu erleben, wie der Fahrspaß von morgen aussieht.

Deshalb lädt sie alle Fahrschulen aus dem Landkreis ein, das Angebot zu nutzen und damit ihre Fahrschule als aufgeschlossen und modern zu präsentieren, während die Fahrschüler ein zusätzliches positives Erlebnis mitnehmen.

Seit Frühjahr 2015 steht den Landkreis-Fahrschulen das Elektrofahrschulauto kostenlos zur Verfügung. Über ein Online Buchungsportal kann das Fahrzeug schnell und unkompliziert gebucht werden. Stationiert ist der Stromer jeweils einen Monat im Turnus bei den TÜV-Stationen in Osnabrück, Bersenbrück und Melle. Andreas Witte, Leiter der Klimainitiative, freut sich über die Kooperation: „Ohne die Unterstützung des TÜV Nord Mobilität wäre das Ganze nicht möglich gewesen“.

Zunächst läuft das Projekt bis Ende 2016.

Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf: Sophie Rotter, 0541-501-3460 oder sophie.rotter@lkos.de

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