Corona: Unterstützung und Nachbarschaftshilfe

In Krisenzeiten zeigt sich der Zusammenhalt in der Gesellschaft. Dieses Motto gilt auch für den Landkreis Osnabrück. Viele Bürgerinnen und Bürger haben durch ihr freiwilliges Engagement dazu beigetragen, „den Laden am Laufen zu halten“. 

Frau bringt älteren Herren Einkauf

Dazu gehören u.a. die Nachbarschaftshilfe, das telefonische Kontakthalten zu Hilfebedürftigen oder die Bereitschaft und Bemühungen, die Organisation von Impfterminen zu unterstützen. Die Landrätin Anna Kebschull und der gesamte Landkreis Osnabrück bedanken sich für dieses Engagement, das einen wichtigen Beitrag für eine gut funktionierende Gesellschaft und das gelungene Zusammenleben in den Städten, Gemeinden und Samtgemeinden leistet.

Viele Menschen möchten sich in der Corona-Krise engagieren und andere unterstützen. Wenn Sie in dieser Zeit helfen wollen, melden Sie sich jetzt an und sagen Sie uns, wie und wo Sie sich einbringen wollen.

Allgemeine Hinweise

  • Menschen, die z.B. aufgrund ihres Alters, körperlicher Beeinträchtigung und fehlender privater Unterstützung nicht in der Lage sind, die Besorgungen des täglichen Bedarfs zu erledigen, melden ihren Bedarf bei seriösen Kooperationspartnern wie Freiwilligenagenturen oder anderen Ansprechpartner*innen für das Thema Ehrenamt in der jeweiligen kreisangehörigen Kommune.
  • Bürgerinnen und Bürger, die vor Ort ihre Unterstützung anbieten möchten,
    - dürfen nicht zu einer Risikogruppe gehören
    - stellen sicher, dass kein persönlicher Kontakt zwischen ihnen und der hilfesuchenden Person entsteht,
    - stellen sicher, dass keine direkte, persönliche Übergabe von Einkäufen oder Sonstigem erfolgt,
    - stellen durch ihre Einverständniserklärung (entsprechend der Vorgaben der jeweiligen kreisangehörigen Kommune) sicher, dass der Datenschutz eingehalten wird.

Verhaltensregeln für die Durchführung der Hilfe

  • Aus Sicherheitsgründen übernimmt ein Freiwilliger/eine Freiwillige möglichst nur einen Haushalt. Eine begrenzte Ausweitung auf weitere Haushalte ist von der jeweiligen Kommune zu entscheiden. Sicherheit und Schutz gehen immer vor.
  • Hygienevorschriften werden eingehalten (regelmäßig Hände waschen, Schutzhandschuhe tragen, Abstand halten, kein persönlicher Kontakt).
  • Die Art der Bezahlung wird zwischen dem/der Freiwilligen und dem/ der Hilfesuchenden geregelt. Das Geld darf nicht persönlich entgegen genommen werden. Folgende Empfehlungen werden gegeben:
    - Die Bestellung sollt einen Bestellwert von 50 Euro nicht überschreiten.
    - Der/die Freiwillige tritt in Vorleistung und erhält das Geld per Überweisung vom Hilfesuchenden zurück (Vertraulichkeit) oder
    - Das Geld wird in einen Umschlag gelegt und an die Tür gehängt; das Restgeld wird vom/von der Freiwilligen in einem Umschlag verpackt in die Einkaufstasche/den Einkaufskorb gelegt oder
    - Es ist ein Kauf auf Rechnung im Lebensmittelladen möglich und die Rechnung wird einem Umschlag verpackt in die Einkaufstasche/den Einkaufskorb gelegt.
  • Es dürfen nur verpackte, bzw. eingeschweißte Lebensmittel eingekauft werden.
  • Der Einkauf wird in einer Tüte oder einen Karton (aus dem Lebensmittelladen) vor die Tür (auf eine Matte oder ein bereitgelegtes Handtuch) oder einem vereinbarten Platz gestellt

Kontakt

Ehrenamtsmanagement

Strategische Planung

Am Schölerberg 1
49082 Osnabrück
Deutschland

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