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Informationen zur Abgabe einer Verpflichtungserklärung

Abhängig von der Staatsangehörigkeit ist die Einreise für Personen, die sich besuchsweise oder aus geschäftlichen Gründen im Osnabrücker Land aufhalten wollen, visafrei oder nur mit einem von der deutschen Auslandsvertretung (Botschaft, Generalkonsulat) ausgestellten Visum möglich. Besuchs- oder Geschäftsreisen sind sogenannte Kurzaufenthalte von höchstens drei Monaten innerhalb einer Frist von sechs Monaten.

Die Beantragung und Ausstellung eines Besuchs- oder Geschäftsvisums erfolgt bei der deutschen Auslandsvertretung, in deren Amtsbezirk jemand seinen gewöhnlichen Aufenthalt bzw. Wohnsitz hat. Bei der Visumbeantragung haben Reisende für die Dauer ihres beabsichtigten Aufenthaltes die Finanzierung der Lebenshaltungs- und Reisekosten aus eigenem Vermögen oder Einkommen nachzuweisen. Ist der Nachweis einer eigenen Finanzierung nicht möglich, kann die Finanzierung auch durch Abgabe einer sogenannten „Verpflichtungserklärung“ durch eine dritte Person nachgewiesen werden. Die Verpflichtung wird auf einem besonderen Formular abgegeben. Sie wird grundsätzlich von der Abteilung Integration und Ausländer des Landkreises Osnabrück entgegengenommen, wenn der Aufenthalt in den kreisangehörigen Städten, Gemeinden und Samtgemeinden vorgesehen ist. Im Rahmen der Unterzeichnung einer Verpflichtungserklärung wird die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des sich Verpflichtenden geprüft und dessen Unterschrift beglaubigt.

Für die Entgegennahme und Prüfung einer Verpflichtungserklärung beträgt die Verwaltungsgebühr 29 Euro pro Verpflichtungserklärung.

Informationen rund um das Thema Verpflichtungserklärung erhalten Reisende wie auch Interessierte hier: https://www.landkreis-osnabrueck.de/migration-integration/aufenthaltsrecht/einreise. Weiterhin steht die Abteilung Integration und Ausländer der Kreisverwaltung für weitere Auskünfte über den Ablauf des Verfahrens gerne zur Verfügung.

Wer eine Verpflichtungserklärung abgeben möchte, benötigt einen Termin. Dieser kann über: https://www.landkreis-osnabrueck.de/migration-integration/service-beratung/terminvereinbarung mittels online-Formular vereinbart werden. Alternativ kann eine Terminabsprache auch telefonisch über die vorstehende Service-Nummer erfolgen.

Einige wichtige Hinweise zum Schluss!

Der Visumantrag ist grundsätzlich persönlich bei der deutschen Auslandsvertretung mit allen erforderlichen Unterlagen einzureichen. Um zeitaufwändige Nachforderungen zu vermeiden, sollten Reisende sich rechtzeitig vor Reisebeginn auf der Internetseite der deutschen Auslandsvertretung über das Visumverfahren und die bei Beantragung des Visums vorzulegenden Unterlagen informieren. Das Visumantragsformular erhalten Reisende bei Antragstellung kostenlos von der jeweiligen Auslandsvertretung (in der ortsüblichen Sprachfassung).

Eine Übersicht über die Staaten, für die Visumpflicht oder -freiheit bei der Einreise nach Deutschland besteht sowie der deutschen Auslandsvertretungen, befindet sich auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes (http://auswaertiges-amt.de). Hier finden sich auch Informationen über die Visabestimmungen, welche Unterlagen für die Beantragung eines Visums benötigt werden sowie Antragsformulare zum Download.

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