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Willkommensbehörde

Thuine: Spenden ermöglichen Hospiz-Arbeit

Anke Robbe bedankte sich bei Mechtild Muntel (l.) für die fortwährende Unterstützung des Hospizes. © für Abbildung: PR; Quelle: HSV; Aufnahme: Daniel Meier(pr/eb) Thuine, 30. Januar 2018 / Vor vier Jahren wurde in Thuine das Hospiz St. Veronika (HSV) gegründet, das heute zum Verbund der Niels-Stensen-Kliniken gehört – es ist bis heute das einzige im Emsland sowie in der Grafschaft Bentheim. Wie in den meisten anderen Hospizen auch, wird diese Arbeit erst durch Spenden möglich. Mechtild Muntel vom Salon Muntel und ihre Kunden waren Unterstützer der ersten Stunde, sie haben bis heute 5.000 Euro an die Einrichtung gespendet. Dafür bedankte sich Hospizleiterin Anke Robbe bei der jüngsten  Spendenübergabe in Höhe von 1.000 Euro.

In den vier Jahren des Bestehens hat sich das Hospiz stetig weiter entwickelt, wie Robbe berichtete. So stieg die Zahl der Mitarbeiter von zwölf auf nun 18, und auch das Leistungsspektrum wurde ausgeweitet. Hinzugekommen sind Angebote wie Klangmassagen oder homöopathische Therapien. Eine Dachterrasse ermöglicht den Gästen das Verweilen im Freien. Darüber hinaus stehen Angehörigen Rückzugsorte zur Verfügung. Glücklicherweise hat sich auch der Kreis der ehrenamtlichen Unterstützer vergrößert, deren Mithilfe unerlässlich ist.

Bisher wurden mehr 200 Schwerstkranke und Sterbende begleitet. Die Hospizgäste kommen laut Robbe nicht nur aus dem gesamten Emsland und der Grafschaft Bentheim, sondern auch aus dem angrenzenden Münsterland und dem Osnabrücker Land. Ihnen sei die wohnliche Atmosphäre sehr wichtig. Diese werde immer wieder gelobt. Das Hospiz lege großen Wert darauf und sei für die Unterstützung der wohnlichen Ausstattung durch Spendengelder dankbar, so die Hospiz-Leiterin.  
 
Im Durchschnitt sind die Hospizgäste fünf Wochen in Thuine. Das Hospiz St. Veronika ist eine spezialisierte Pflegeeinrichtung, in der schwerstkranke Menschen in ihrer letzten Lebensphase respektvoll, umfassend und kompetent betreut werden. Die Hospizgäste sollen mit ihren Angehörigen und den Hospizmitarbeitern selbstbestimmt den letzten Teil ihres Lebensweges gehen. In der Einrichtung mit familiärem Charakter soll es dem Gast ermöglicht werden, während seines Aufenthaltes die eigenen Lebensgewohnheiten beizubehalten. Das Hospiz St. Veronika nimmt Menschen mit einer unheilbaren Erkrankung auf, die fortschreitend verläuft und bereits das Stadium einer begrenzten Lebenserwartung von Wochen und Monaten erreicht hat.  
 
Hospiz St. Veronika Thuine