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Dr. Michael Lübbersmann, Landrat

1992 bin ich als Verwaltungsjurist beim Landkreis Osnabrück eingestiegen. Dort war ich unter anderem persönlicher Referent des Oberkreisdirektors und zuletzt Leiter des Fachdienstes Planen und Bauen.

2001 wurde ich als hauptamtlicher Bürgermeister der Samtgemeinde Bersenbrück mit rund 28.000 Einwohnern gewählt und bei der Wahl 2006 mit rund 75 Prozent Zustimmung im Amt bestätigt.

Seit November 2011 bin ich Landrat des Landkreises Osnabrück.

Wofür ich mich einsetze - Was wir erreicht haben

Arbeit und Wirtschaft

Der Landkreis Osnabrück hat in den vergangenen Jahren im Bereich Arbeit und Wirtschaft eine tolle Entwicklung hingelegt. In der Region ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten von 103.717 im Dezember 2010 auf 125.593 im Dezember 2017 gestiegen. Die aktuelle Arbeitslosenquote beträgt rund drei Prozent. Das liegt natürlich nicht zuletzt an der guten wirtschaftlichen Lage in Deutschland. Aber das ist nicht der einzige Grund. Es gab in den vergangenen Jahren viele Unternehmen, die sich dazu entschieden haben, sich im Landkreis Osnabrück anzusiedeln. So haben wir mit der Firma Claas in Dissen und der Firma Häcker Küchen in Ostercappeln zwei große Arbeitgeber für den Landkreis gewinnen können. Darüber hinaus ist es der Region mit vielen Anstrengungen gelungen, große traditionelle Unternehmen wie die Firma Homann im Landkreis Osnabrück zu halten. Der Landkreis Osnabrück blickt damit in eine gute wirtschaftliche Zukunft.


Bildung und Familie

„Ein guter Mensch bleibt Lehrling lebenslang“ (Zitat: Marcus Valereius Martial, römischer Dichter). Bildung ist also eine Lebensaufgabe. Das haben schon die Menschen in der Antike gewusst. Auch 2000 Jahre später hat sich daran nichts geändert. Bildung umfasst nicht nur die klassische Schul- und Berufsausbildung. Es geht um viel mehr. Schon in den Kitas beginnt das Lernen auf ganz einfache Art, und auch nach der Berufsausbildung gibt es viele Angebote für Erwachsene, etwa bei der VHS Osnabrücker Land.

Die Kitas erfüllen aber nicht nur einen Bildungszweck, vielmehr ermöglichen sie eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Darüber hinaus sind sie eine wichtige Anlaufstelle für junge Eltern zu Fragen rund um die Familie. Aus diesem Grund fördert der Landkreis Osnabrück auch die Gründung von 32 sogenannten Familienzentren, um Gelegenheit zum einfachen und unkomplizierten Austausch zu geben. Der Landkreis Osnabrück wird den Ausbau von Kindertagesstätten mit rund 160 Millionen Euro bis 2022 unterstützen. Die Förderung der jungen Menschen endet jedoch nicht in der Kita, mit Hilfe des Landkreises Osnabrück konnten 23 Sozialpädagoginnen und Pädagogen an Grundschulen eingesetzt werden.


Klimaschutz und Energiewende

Wir müssen unser Klima schützen, das ist eigentlich nichts Neues. Aber in diesem Sommer haben wir die Folgen des Klimawandels besonders stark zu spüren bekommen. Wenn es in den vergangenen Jahren noch Extremwetterlagen mit Hochwasser waren, die uns beschäftigt haben, so hatten wir in 2018 mit großer Trockenheit und den Folgen für unser tägliches Leben zu kämpfen. Die Folgen bekamen nämlich nicht nur die Landwirtschaft sondern wir alle zu spüren. Denn wer erinnert sich nicht mehr an die Aufrufe, Wasser zu sparen und die Gärten nicht zu wässern.

Der Landkreis Osnabrück nimmt die Veränderungen der Umwelt sehr ernst und hat sich schon vor mehreren Jahren ein Integriertes Klimaschutzkonzept gegeben. Ein wichtiger Punkt ist hierbei die Umstellung der konventionellen auf eine regenerative Energieversorgung. Der Landkreis Osnabrück hat insbesondere den Ausbau der Windenergie vorangetriegen. Mit der Teilfortschreibung des Raumordnungsprogrammes 2013 hat er Planungs- und Rechtssicherheit für Investoren und Bürger*innen geschaffen. Im Jahr 2018 kann der Landkreis Osnabrück daher stolz von sich sagen, dass inzwischen ca. 80% des kreisweiten Strombedarfs aus regenerativen Energiequellen vor Ort gedeckt werden kann. Für sein Engagement ist der Landkreis Osnabrück auch schon international als Sieger der Champions League für Erneuerbare Energien 2014 (RES Champions League) ausgezeichnet worden.


Migration und Integration

Migration und Integration waren im Landkreis Osnabrück in den vergangenen Jahren herausragende Themenfelder. Die öffentlichen Diskussionen konzentrierten sich vor allem auf die Herausforderungen der Aufnahme und Integration von Schutzsuchenden. Zuwanderung ist aber ein viel umfassenderes Phänomen. Für den Landkreis Osnabrück lässt sich feststellen, dass die Zahl der Ausländerinnen und Ausländer von knapp 21.000 Personen am Ende des Jahres 2014 auf über 30.000 im Septmeber 2018 gestiegen ist. Die Zahl der Schutzsuchenden ist in diesem Zeitraum um 2.400 auf etwa 3.600 Menschen gestiegen. 2014 waren etwa 12.000 EU Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Osnabrück gemeldet, 17.000 waren es Ende 2017. Diese Zuwanderung ist eine Chance für die demografische und wirtschaftliche Entwicklung unseres Landkreises.

Ein wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Integration ist neben dem Spracherwerb die dauerhafte Vermittlung in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Für den eigenen Lebensunterhalt sorgen zu können, erhöht das Selbstwertgefühl der Menschen und führt Migranten und Einheimische zusammen. Aus diesem Grund hat sich der Landkreis Osnabrück das Ziel gesetzt, 1.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen bis 2022 zu schaffen. Davon werden nicht nur die Migrantinnen und Migranten sondern auch die ansässigen Unternehmen profitieren, die händeringend nach Fach- und Arbeitskräften suchen.


Digitalisierung

Eine der größten Herausforderungen für den Wirtschafts- und Industriestandort Deutschland ist der Digitalisierungsprozess in allen Lebensbereichen. In der globalisierten Wirtschaftswelt wird sich der Wirtschaftsstandort Deutschland nur dann behaupten, wenn die Digitalisierung schnell gelingt. Die Umstellung von Produktionsprozessen, die Ausbildung junger Menschen und der Breitbandausbau sind nur Teilbereiche des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandels. Auch die Behörden in Deutschland können sich dieser Entwicklung nicht entziehen. So ist die Digitalisierung der Verwaltung gemeinsames Ziel von Bund, Ländern und Kommunen.

Besonders erfreulich ist, dass der Breitbandausbau in 2018 richtig an Fahrt gewonnen hat. Der Landkreis Osnabrück hat bislang Zusagen für Fördermittel in Höhe von rund 70 Millionen Euro erhalten. Mit diesen Mitteln lassen sich rund 1.000 Kilometer Netzlänge und damit schnelles Internet für viele Bürgerinnen und Bürger realisieren. Und der Ausbau hat schon begonnen.

Persönlicher Werdegang

Ich bin am 12. August 1961 in Osnabrück geboren und mit zwei jüngeren Brüdern auf einem Bauernhof in Belm-Icker aufgewachsen. Alle Familienmitglieder mussten mit anpacken und bis heute bin ich zumindest im Herzen immer noch eng mit der Landwirtschaft verbunden. 

Mein Abitur habe ich in Osnabrück am Gymnasium Carolinum gemacht. An meinen Grundwehrdienst schloss sich ein Jurastudium an, anschließend habe ich bei Professor Dr. Jörn Ipsen an der Universität Osnabrück promoviert.

Mit meiner Frau Kimberly bin ich seit 1997 verheiratet, wir haben einen Sohn, Alexander. In meiner eher knappen Freizeit sind wir gern draußen aktiv, zum Beispiel beim Joggen, Radfahren oder Wandern.  Außerdem liebe ich unseren großen Garten und unterstütze meine Frau bei der Gartenarbeit. Wenn dann noch Zeit bleibt, gehe ich auch gern mal in die Luft: Als Sportflieger vom Flugplatz Damme aus.

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