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Integration und Ausländer - die Willkommensbehörde

Welcome, Binevenit, Добро пожаловать, Välkommen, Dobrodošel, Bienvenido, Witaj, Bienvenu, Hosgeldiniz, Benvenuto, Welkom, Oan Nghênh, Dobrodošli... Herzlich Willkommen!

Wir - Ihre Abteilung Integration und Ausländer des Landkreises Osnabrück - wurden im Zuge eines Pilotprojektes des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung zu einer von insgesamt neun Willkommensbehörden in Niedersachsen ernannt. 

Willkommensbehörde zu sein, das bedeutet für uns eine Willkommenskultur zu etablieren und vorzuleben, die den Menschen das Gefühl gibt „Willkommen geheißen“ und auf freundliche Art und Weise begrüßt zu werden. Daneben bedeutet es für uns, den Menschen ein umfassendes Informations- und Beratungsangebot zur Seite zu stellen und zudem in Kooperation mit unseren Partnern dabei zu helfen, dass Sie bei uns im Landkreis Osnabrück Fuß fassen können.
In diesem Zusammenhang sehen wir uns als modernen Dienstleister, der durch Freundlichkeit und fachliche Kompetenz einen guten Service bei den verschiedenen Themen und Lebenslagen rund um das Ausländerrecht bietet. Haben Sie also eine Frage, besteht bei einem Vorhaben Unklarheit oder gibt es ein ernsthaftes Problem? Scheuen Sie nicht davor uns anzusprechen und vereinbaren Sie am Besten gleich direkt einen persönlichen Termin, um mit einer unserer Mitarbeiterinnen oder einem unserer Mitarbeiter eine Lösung zu finden. 
 
Bitte beachten Sie: Wir möchten Ihnen unnötige Wartezeit ersparen und ein gutes Bearbeitungs- und Beratungsangebot bieten. Daher ist eine Vorsprache nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Laufkunden - die ohne einen vereinbarten Termin zu uns gekommen sind - können wir an dem Tag nicht bedienen. Wir bitten Sie daher, unter der Servicenummer 0541-501-7000 oder online einen persönlichen Termin mit uns zu vereinbaren.
 
Wir weisen Sie jedoch auch darauf hin, dass es neben unserem freundlichen und guten Service, den wir Ihnen stets versuchen zu garantieren, auch rechtliche Rahmenbedingungen gibt. Diese Rahmenbedingungen sind nach Artikel 20 Absatz 3 des Grundgesetzes (GG) geregelt und müssen eingehalten werden. 
 
Tipp: Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie eine Frage haben oder bei einem Problem Hilfe benötigen.

Unsere neuen Checklisten erleichtern Ihre Antragsstellung! Ob als Orientierung für die Aufenthaltserlaubnis, die Niederlassungserlaubnis oder als Leitfaden für Antragssteller/innen im Bereich Blaue Karte EU.

Integration and foreigners – the Welcome Center

In the course of a pilot project of the Lower Saxony Ministry of Social Affairs, Health and Equality, we, your Department of Integration and Foreigners of the administrative district of Osnabrück, were appointed as one of nine welcome centers in Lower Saxony, Germany.

For us being a Welcome Center does not only mean to establish but also to put into action a welcome culture, which “welcomes” people in a friendly way. In addition, it means to provide comprehensive information and counselling offers to people and also, in cooperation with our partners, to help you to gain a foothold here in the administrative district of Osnabrück. In this context, we see ourselves as a modern service provider that offers a good service, with professional competence and friendliness, at various issues and situations relating to the aliens law. Do you have a question or is there certain ambiguity concerning your plans or is there a serious problem? Do not hesitate to speak to us. The best bet is to make a personal appointment with one of our staff members and then try to find a solution with their help.

Please note: We want to spare you unnecessary waiting time and we want to provide a good editing and counselling offer. A personal appointment is only possible with a prior appointment. Casual customers, who come to us without a prior appointment, cannot be served. We therefore ask you to make a personal appointment with us online or by dialing 0541-501-7000, our service number.

However, we want to point out that not only our friendly and good service, which we always try to guarantee, but also the legal frameworks are important. This framework conditions are regulated by Article 20 paragraph 3 of the Basic Law (Grundgesetz, GG) and have to be observed.

Tip: Please contact us, if you have a question or if you need help with a problem.

Informationen zum Integrationsgesetz

Deutschland hat seit dem 06.08.2016 ein Integrationsgesetz. Es soll dazu beitragen, die Integration der Flüchtlinge zu erleichtern: durch mehr Angebote an Integrationskursen, Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten. Gleichzeitig beschreibt es die Pflichten Asylsuchender. Der Landkreis Osnabrück begrüßt grundsätzlich den Leitgedanken des neuen Gesetzes und befürwortet es, dass ein Aufenthalt im Bundesgebiet von der Integrationsleistung abhängig ist. Nachfolgend soll dabei ohne Anspruch auf Vollständigkeit insbesondere auf aufenthaltsrechtliche Neuregelungen im Einzelnen hingewiesen werden:

Frühzeitig Integrationskurse besuchen

Deutschkenntnisse und die Orientierung sind gesellschaftlich von zentraler Bedeutung für die Integration. Mehr Flüchtlinge sollen frühzeitig Integrationskurse besuchen. Deshalb werden Teilnehmerzahlen erhöht und Kursträger verpflichtet, die Angebote zu veröffentlichen.

Rechtssicherheit während und nach einer Berufsausbildung

Auszubildende erhalten eine Duldung, wenn eine qualifizierte Berufsausbildung aufgenommen wurde oder wird. Die Duldung wird für die Gesamtdauer der Ausbildung erteilt. Nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss wird bei anschließender Beschäftigung ein Aufenthaltsrecht für zwei Jahre erteilt.

Niederlassungserlaubnis hängt von Integration ab

Einen umfassenden Integrationsanreiz setzt die Bundesregierung mit Blick auf die Erteilung einer unbefristeten Niederlassungserlaubnis. Diese bekommt künftig nur, wer als anerkannter Flüchtling Integrationsleistungen erbracht hat. Bei herausragender Integration wird es möglich sein, bereits nach drei Jahren eine Niederlassungserlaubnis zu erhalten.

Wohnsitzregelung soll Integration erleichtern

Die Wohnsitzzuweisung ermöglicht, die Schutzberechtigten gleichmäßig auf das Bundesgebiet zu verteilen. Mit der Zuweisung will die Bundesregierung die Integration erleichtern und vermeiden, dass beispielsweise soziale Brennpunkte entstehen. Die Flüchtlinge müssen in den ersten drei Jahren in dem Bundesland bleiben, dem sie nach ihrer Ankunft zugewiesen wurden. Dies gilt rückwirkend ab dem 01.01.2016. Ausgenommen von der Wohnsitzregelung sind Flüchtlinge, die bereits eine Ausbildung machen oder in einem bestimmten Umfang sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind.

Geltungsdauer von Verpflichtungserklärungen

Eine Verpflichtungserklärung wird für einen Zeitraum von fünf Jahren gelten. Für vor Inkrafttreten der neuen Vorschrift abgegebene Verpflichtungserklärungen gilt ein Dreijahreszeitraum.

Einheitliche Regelung zur Aufenthaltsgestattung

Die Aufenthaltsgestattung entsteht für Asylsuchende künftig grundsätzlich einheitlich mit Ausstellung des Ankunftsnachweises. Damit soll sichergestellt werden, dass Asylsuchende rechtssicher und frühzeitig Zugang zum Arbeitsmarkt und zu Integrationsleistungen bekommen.

Information zu Gruppenreisen von ausländischen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Läuft die dreimonatige Reisebeschränkung für Geduldete und Asylbewerber ab, ist es laut Rechtstellungsverbesserungsgesetz nun möglich, sich nach Ende dieser Frist, innerhalb der Bundesrepublik frei zu bewegen. Dies gilt auch, wenn die Duldung auf das Land Niedersachsen beschränkt ist. Ist die Duldung/Aufenthaltsgestattung nach dem 01.01.2015 ausgestellt worden, bleibt die räumliche Beschränkung auch nach drei Monaten bestehen. Sollte die Duldung/Aufenthaltsgestattung keine räumliche Beschränkung enthalten, ist das Reisen innerhalb der gesamten Bundesrepublik möglich und es wird keine Genehmigung durch die Ausländerbehörde benötigt.

Sie planen eine Gruppenreise innerhalb Deutschlands?
Schüler, deren Duldung nach dem 01.01.2015 mit räumlicher Beschränkung ausgestellt wurde, wird die Teilnahme an Klassen-, Schul- und Gruppenreisen grundsätzlich erlaubt. Auch Reisen mit der jeweiligen Jugendhilfeeinrichtung sind möglich. Dazu muss ein formloser Antrag, bei der zuständigen Ausländerbehörde, gestellt werden.

Sie planen eine Schul- oder Klassenreise ins europäische Ausland?
Sollte eine Schul- oder Klassenreise in Mitgliedsstaaten der Europäischen Union oder den Europäischen Wirtschaftsraum geplant sein, muss eine Liste der Reisenden (so genannte Schülersammelliste) ausgestellt werden. Dies gilt auch für einen nur kurzfristigen Grenzübertritt bei einer Tageswanderung. Die Ausstellung kann von der Schule formlos mit der Angabe von Zweck, Ziel und Dauer der Reise sowie den Personalien der ausländischen Schüler unter der Adresse:

Landkreis Osnabrück, Abteilung Integration/Ausländer
Am Schölerberg 1, 49082 Osnabrück
Telefon: 0541 / 501 - 7000
Telefax: 0541 / 501 - 4408
E-Mail: auslaenderbehoerde@lkos.de

beantragt werden. Dort sind auch weitere Auskünfte zum Verfahren erhältlich.

Außerdem muss für jede Person, die keinen gültigen Pass besitzt, ein biometrisches Passbild beigefügt werden. Die Anträge sollten rechtzeitig (1 Monat vor Reiseantritt) eingereicht werden. Die Verwaltungsgebühren betragen 5 Euro pro Schüler und bei Minderjährigen 2,50 Euro.

Ein wichtiger Hinweis!
Nicht alle Staaten der Europäischen Union und des Europäischen Wirtschaftsraums erkennen die Liste der Reisenden an. Die Abteilung Integration/Ausländer berät hierzu gern. In Zweifelsfällen empfiehlt es sich jedoch, dies bei den Auslandsvertretungen der Reiseländer vor Reisebeginn abzuklären.

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