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Willkommensbehörde

Regionalleitstelle Osnabrück: Katastrophen- und Brandschutz

Die Rettungsleitstelle erhält alle Notrufe bei Feuer oder Unfällen im Landkreis Osnabrück. Sie informiert die nächste Feuerwehr oder den nächstgelegenen Hilfs- oder Rettungsdienst und unterstützt die Koordination der Rettungsmaßnahmen

Brandschutz
Im Landkreis Osnabrück wird der abwehrende Brandschutz sowie die technische Hilfeleistung durch insgesamt 91 Freiwillige Feuerwehren und 4 Werkfeuerwehren sicher gestellt. Darüber hinaus besetzen Angehörige der Freiwillige Feuerwehren die Technische Einsatzleitung des Landkreises, die an der Feuerwehrtechnischen Zentrale Harderberg stationiert ist.

Katastrophenschutz
Der Katastrophenschutz umfasst alle organisatorischen, personellen und sachlichen Maßnahmen, die dazu dienen, Gefahren zu verhindern und bei einer Katastrophe die damit verbundenen Gefahren möglichst umfassend zu bekämpfen und weitere Schäden zu vermeiden. Tragende Elemente des Katastrophenschutzes im Landkreis Osnabrück sind die Hilfsorganisationen mit ihren zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und deren Ausstattung.

Katastrophenschutz wirken Bund, Länder und Kommunen mit den Hilfsorganisationen wie beispielsweise Feuerwehren, Technisches Hilfswerk, Deutsches Rotes Kreuz, Malteser Hilfsdienst zusammen.

Landkreis mit neuem Notfall-Konzept (MANV)

Der Massenanfall von Verletzten und Erkrankten (MANV) bezeichnet eine Situation, bei der eine große Zahl von Betroffenen versorgt werden muss, zum Beispiel bei einem Eisenbahnunglück oder einem Verkehrsunfall mit einem Reisebus. Der reguläre Rettungsdienst kann in diesen Situationen nicht alle Verletzte gleichzeitig versorgen.

Solche Ereignisse erfordern besondere Einsatzstrukturen, die der Landkreis in einen MANV-Einsatzplan vorhält. In diesem Plan sind die besonderen Einsatzeinheiten der Hilfsorganisationen berücksichtigt. Die Unterstützung erfolgte bisher durch die  Schnelleinsatzgruppen (SEG) und die Einsatzzügen der Kreisverbände des Deutschen-Roten-Kreuzes und des Malteser Hilfsdienstes.

Durch die Änderung des Rettungsdienstgesetzes werden die bisherigen individuellen Strukturen in den erweiterten Rettungsdienst eingebunden und in landesweit einheitliche MANV-Strukturen überführt. Dies verbessert und erleichtert die überörtliche Zusammenarbeit bei einem Massenanfall von Verletzten. So gelten für die Auslösung des Alarms jetzt einheitliche Stichworte (z.B. MANV-7 für 5 - 7 Verletzte, MANV-15 für 8 – 15 Verletzte, usw.).

Als Einheiten des erweiterten Rettungsdienstes müssen die MANV-Einheiten die vom niedersächsischen Landesausschuss Rettungsdienst vorgegebene Ausstattungs- und Ausbildungsstandards erfüllen. Diese Standards werden vertraglich zwischen dem Landkreis Osnabrück und den Trägern vereinbart. Die Vereinbarung beinhaltet die Übernahme der bisherigen SEG und Einsatzzüge der Katastrophenschutzeinheiten als MANV-Einheiten. Die Vereinbarung ist Voraussetzung für die Auszahlung der Krankenkassenmittel.

Während in der Vergangenheit die Einheiten allein aus Katastrophenschutzmitteln bezuschusst wurden, erfolgt aufgrund der Einbindung in den erweiterten Rettungsdienst eine Kofinanzierung aus Rettungsdienstmitteln, die von den Krankenkassen bereitgestellt werden. Das Gesamtbudget für  die vorzuhaltenden Transport- und Versorgungeinheiten erhöht sich um rd. 120.000 Euro.

Die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und der Feuerwehren im Landkreis Osnabrück wurden bereits im vergangenen Jahr über die Neuerungen informiert und entsprechend geschult. Zudem werden alle Rettungsfahrzeuge im Landkreis Osnabrück mit MANV-Erfassungsmappen ausgestattet. Diese beinhalten neben Checklisten und Informationen auch die Verletztenanhängekarten zur Sichtung der Patienten. So kann eine schnelle Erfassung, auch bei einer größeren Patientenzahl, erfolgen.

Mit dem neuen MANV-Konzept ist der Landkreis Osnabrück auf ein mögliches Schadensereignis, mit einer größeren Anzahl an Patienten, gut vorbereitet. Das Einrichten von einheitlichen Strukturen an der Einsatzstelle, kann Chaos begrenzen und die Überlebenswahrscheinlichkeit einzelner Patienten sogar erhöhen. 

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