Postkartenaktion für den 8. März als Feiertag

Donnerstag, 15. Februar 2018
Osnabrück. In der vergangenen Woche kam die Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauen- und Gleichstellungsbüros Niedersachsen (lag) mit dem Vorschlag an die Öffentlichkeit, den Internationalen Frauentag als zusätzlichen Feiertag für die nordischen Bundesländer auszuwählen. Sie erhielt spontan viel Zuspruch aus der Bevölkerung und wirbt nun mit einer Postkarten-Aktion um Unterstützung.
Diese Aktion hat Eile, denn noch im Februar wird der Landtag darüber entscheiden. Mit der ansprechenden Postkarte können Bürgerinnen und Bürger ihre Unterstützung für diesen Vorschlag an den Ministerpräsidenten Stefan Weil senden. Die Postkarte ist in vielen Büros der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten zu erhalten.
Wer lieber auf digitale Post setzt, kann sich die digitale Postkarte von der Internetseite http://www.frauenbuerosinniedersachsen.de herunterladen und direkt per Email versenden.
Auch die Kreisarbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten von Landkreis und Stadt Osnabrück (KAG) begrüßt die Initiative des Niedersächsischen Ministerpräsidenten Stefan Weil zur Einführung eines weiteren Feiertags in Niedersachsen. Sie unterstützt die Idee des Zentrums für Frauengeschichte (ZFG) in Oldenburg, den Internationalen Frauentag als Gedenktag zu wählen. Dies wäre ein starkes Zeichen zur rechten Zeit für ein geschlechtergerechtes Niedersachsen.
Der Internationale Frauentag ist besonders gut geeignet, da er zu den wenigen Gedenktagen zählt, die weltweit einen engagierten Einsatz für Gleichberechtigung, Demokratie und Teilhabe in allen Lebensbereichen und die damit einhergehenden gesellschaftlichen Veränderungen und Partizipationsprozesse würdigen, ohne dass dabei Religion und Herkunft eine Rolle spielen. „Mit der Einführung des Internationalen Frauentags am 8. März als Feiertag können sowohl die Errungenschaften der Gleichstellung, als auch die notwendigen Weichenstellungen für eine geschlechtergerechte Gesellschaft in den Mittelpunkt gestellt werden“, betont Monika Schulte, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Osnabrück.

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