Erneut vier ADFC-Sterne für die Grenzgängerroute Teuto-Ems

Auf der ITB Berlin überreichen (von links) Ulrich Syberg, (Bundesvorsitzender ADFC) und Berend Lindner (Staatssekretär im Niedersächsischen Wirtschaftsministerium) gemeinsam mit Meike Zumbrock (rechts) das Qualitätszertifikat für die die Grenzgängerroute Teuto-Ems an TOL-Geschäftsführerin Petra Rosenbach (Zweite von rechts).
Donnerstag, 7. März 2019
Urkundenübergabe auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin
Berlin/Osnabrück. Bereits zum zweiten Mal wurde die Grenzgängerroute Teuto-Ems vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) mit vier Sternen ausgezeichnet. Petra Rosenbach, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Osnabrücker Land e.V. (TOL), konnte die Auszeichnung auf der weltgrößten Touristikmesse, der Internationalen Tourismusbörse in Berlin, vom Staatssekretär im Niedersächsischen Wirtschaftsministerium, Berend Lindner, auf dem Messestand des Landes entgegen nehmen.
Die Grenzgängerroute Teuto-Ems ist 149 Kilometer lang, führt durch zwölf Orte im Grenzgebiet zwischen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen und lässt sich durch zwei Verbindungswege auch in drei Rundkurse von 48 bis 66 Kilometern unterteilen. Neben der Grenzgängerroute wurde in Niedersachsen nur noch die Vechtetalroute ausgezeichnet. Mit dem Weserradweg sind damit nur drei Radfernwege landesweit mit 4 Sternen zertifiziert. In ganz Deutschland sind es 36 Routen. „Damit ist die Auszeichnung definitiv noch etwas Besonderes und zeigt die hohe Qualität unserer Route“, konstatiert Rosenbach.
Die begehrten vier Sterne nach drei Jahren erneut zu erzielen, sei wesentlich ein Ergebnis der hervorragenden Zusammenarbeit aller Anrainerorte, erklärt Rosenbach weiter. Diese hätten sich zu einer festen, gut funktionierenden Interessengemeinschaft zusammengeschlossen und kümmerten sich gemeinsam aktiv um die Qualität der Infrastruktur.
Die Bewertung des ADFC ist umfangreich. Die Befahrbarkeit, wie Wegebreite, Hindernisse und Gefahrenstellen werden ebenso detailliert überprüft wie die Beschilderung, bei der u.a. genaue Orts- und Kilometerangaben, die Lesbarkeit und Vollständigkeit bewertet werden. „Wir beauftragen regelmäßige Routenkontrollen. Nur so lassen sich die hohe Qualität und damit die Begeisterung der Radfahrer sichern“, erläutert Rosenbach.
Auch die Routenführung wird bewertet. Verkehrsaufkommen, Höhenmeter und der Erlebniswert finden Berücksichtigung. Und auch die touristische Infrastruktur spielt eine Rolle. Dazu gehören die Anzahl der Gastronomie- und Übernachtungsbetriebe sowie der Bau und die Instandhaltung von Infotafeln, Rastplätzen, Abstellanlagen und Spielplätzen am Wegesrand.
 „Am Ende muss auch das Marketing stimmten“, so Rosenbach weiter. Der TOL, der die Interessengemeinschaft leite, halte gemeinsam mit seinen Partnern Internetseite, Flyer und Radkarte vor. Jeder Etappenort bewirbt die gemeinsame Route und durch die Auszeichnung mit vier Sternen ist auch die bundesweite Vermarktung durch den ADFC gesichert.
Anrainerorte und Mitglieder der Interessengemeinschaft sind:
Lienen, Bad Iburg, Hilter a.T.W., Bad Laer, Bad Rothenfelde, Dissen a.T.W., Borgholzhausen, Versmold, Glandorf, Ostbevern, Warendorf und Sassenberg.

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