98 Direktanschlüsse für schnelles Internet

Schnelles Internet in Hagen und Hasbergen: Die verschiedenen Ausbaugebiete in den beiden Gemeinden sind eingezeichnet, Anfragen zu einzelnen Adressen können an die E-Mail-Adresse breitband@Lkos.de gesendet werden.
Dienstag, 25. Juni 2019
Schnelles Internet in Hagen und Hasbergen: Die verschiedenen Ausbaugebiete in den beiden Gemeinden sind eingezeichnet, Anfragen zu einzelnen Adressen können an die E-Mail-Adresse breitband@Lkos.de gesendet werden.
Hagen/Hasbergen. Schnelles Internet in Hagen und Hasbergen: In den beiden Gemeinden werden in der dritten Ausbaustufe weitere 98 Glasfaserdirektanschlüsse gebaut werden, wobei auf Hagen 91 und auf Hasbergen sieben Anschlüsse entfallen. Von der landkreisweit geplan­ten Gesamtinvestition von 65 Millionen Euro sollen rund 800.000 Euro fließen, wobei in Hagen 500.000 Euro und in Hasbergen 300.000 Euro investiert werden.
Zum Hintergrund: Seit Mai 2018 wird die erste Ausbaustufe des geförderten Breitbandausbaus umgesetzt. In­zwischen sind mehr als 70 Prozent der geplanten Trasse gebaut. Damit liegt der Landkreis Osnab­rück im Vergleich der niedersächsischen Landkreise weit vorne. Der ursprüngliche Zeitplan der Fertigstellung bis Juni 2019 wird dennoch nicht eingehalten werden können. Grund sind hier insbesondere fehlende Genehmigungen. Die erste Ausbaustufe soll aber noch in 2019 ab­geschlossen werden. Als erster niedersäch­sischer Landkreis hat der Landkreis Osnabrück mit seiner Infrastrukturgesellschaft Telkos bereits seinen dritten Förderbescheid vom Bund erhalten. Der Landkreis Osnabrück gehört damit auch zu den ersten Landkreisen, die nach der Novellierung der Förderrichtlinie des Bundes im Herbst vergangenen Jahres im sechsten Förder­aufruf einen Förderbescheid über die Höchst­summe von 30 Millionen Euro erhalten hat.
Nach Umsetzung der dritten Ausbaustufe werden rund 93 Prozent der Adressen im Kreisgebiet über eine Versorgung mit mehr als 30 Mbit/s verfügen. Der Landkreis und die kreisangehörigen Städte und Gemeinden streben eine hundertprozentige Versorgung an, auch wenn dies durch die historisch gewachsene Zersiedelung in den Außenbereichen eine große Herausforderung ist. Dafür sind eine vierte und fünfte Ausbaustufe notwendig. In diesem Jahr soll daher ein weiterer Förderan­trag beim Bund gestellt werden.
Neben den Glasfaserkabeln wird sich der Landkreis Osnabrück auch um die Funklöcher im Mobilfunknetz kümmern. In Abstimmung mit dem Land sollen deshalb die bestehenden Funklöcher lokalisiert und geschlossen werden. Und auch bei den aktuell laufenden Versteigerungen der 5G-Frequenzen wird sich der Landkreis um ein gefördertes Projekt bemühen, um möglichst früh beim neuen Netz der Höchstgeschwindigkeiten dabei zu sein. Die drei Ausbaustufen des Breitbandausbaus sind in der beigefügten Karte dargestellt. Konkrete Anfra­gen zu einzelnen Adressen können an die E-Mail-Adresse breitband@Lkos.de gesendet werden.

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