Mehr als 20 Schülerfirmen präsentieren bei "WIR AG" ihre Produkte

Mehr als 20 Projekte der verschiedensten Schulformen präsentierten zur diesjährigen Schülerfimenmesse „WIR AG“ des Landkreises Osnabrück ihre Themenfelder im Kreishaus am Schölerberg. Einen Eindruck verschafften sich Kreisrat Matthias Selle (Mitte) sowie die Organisatoren Erika Jellema und Ralf Holzgrefe.
Mittwoch, 2. Oktober 2019
Mehr als 20 Projekte der verschiedensten Schulformen präsentierten zur diesjährigen Schülerfimenmesse „WIR AG“ des Landkreises Osnabrück ihre Themenfelder im Kreishaus am Schölerberg. Einen Eindruck verschafften sich Kreisrat Matthias Selle (Mitte) sowie die Organisatoren Erika Jellema und Ralf Holzgrefe.
Osnabrück. Volles Haus: Teams von mehr als 20 Schülerfirmen sorgten für viel Leben im Osnabrücker Kreishaus. Anlässlich der Schülerfirmenmesse „WIR AG“ des Landkreises Osnabrück zeigten rund 200 Mädchen und Jungen, was sie in ihren Projekten so alles auf die Beine stellen. Einen Schwerpunkt der diesjährigen Messe bildete das Thema Upcycling, also die Wiederverwertung von Abfall aller Art. Kreisrat Matthias Selle begrüßte die Schüler und die Gäste der Veranstaltung: „Vom Lernen durch praktisches Handeln profitieren die jungen Leute, denn durch ihre Nähe zur wirtschaftlichen Realität leisten die Schülerfirmen einen wesentlichen Beitrag zur berufsvorbereitenden Bildungsarbeit.“
 
 
Hintergrund: Auch im Landkreis Osnabrück fallen nach wie vor große Mengen an Abfall an, vieles davon sind Verpackungen. Problematisch dabei ist insbesondere das Plastik, das in die Gewässer und Meere oder als Mikroplastik in die Nahrungskette gelangt. Mit diesem Thema haben sich Schülerinnen und Schüler von Schülerfirmen in der Vorbereitung auf die „WIR AG“ in unterschiedlichen Workshops unter der Leitung von Christiane Blömer aus Dinklage befasst. Die Fragen waren klar: Was macht Müll zu Müll? Ist alles Gebrauchte und Unbrauchbare gleich Abfall? Die Antworten der Schüler: In unserer Wegwerfgesellschaft produzieren wir viel mehr Müll als nötig. Aber Müll muss nach den Überlegungen der Schüler kein Müll bleiben. In ihren kreativen Workshops haben sie sich mit dem Recycling, also der Wiederverwertung von gebrauchten, defekten, unmodernen und nicht mehr benötigten Produkten und mit dem Upcycling, also mit der kreativen und künstlerischen Aufwertung von Materialien, beschäftigt und aus wertlos gewordenen Materialien und Objekten schöne und nützliche Dinge hergestellt, die bei der Schülerfirmenmesse „WIR AG“ zu sehen waren.
Im Kreishaus dabei waren wieder Schülerfirmen von Grundschulen, Förderschulen, Oberschulen und Gymnasien, die neben dem Thema Abfall-Aufbereitung auch all ihre anderen Schwerpunkte mit präsentierten und dazu ihre Produktstände aufgebaut hatten, an denen sie Schmuck, Dekoartikel, Bienenerzeugnisse, Textilwaren, Holz- und Metallfiguren verkauften oder selbsthergestellte Snacks anboten. Am Stand des Europabüros „Europe direct“ haben die jungen Klimabotschafter von der Osnabrücker Ursulaschule den Besuchern die Möglichkeit gegeben, Plastiktüten gegen einen Jutebeutel einzutauschen. Dieses Angebot war die Fortsetzung einer Aktion von vor vier Jahren, mit der die Klimabotschafter ein Umdenken beim Nutzen von Plastiktüten bewirken wollten. Und zwar mit Hilfe eines Jutebeutels, auf dem ein Känguru und der Spruch „geBEUTELtes Osnabrück“ zu finden war. Diesen Beutel konnten die Besucher jetzt auch im Kreishaus bekommen, indem sie eine Plastiktüte aus dem eigenen Bestand abgaben.
Zum Thema Abfall-Aufbereitung waren auch die Müll-Profis der Abfallwirtschaftsgesellschaft AWIGO mit von der Partie. So konnten während der diesjährigen „WIR AG“ 30 Interessierte am AWIGO-Lerntheater teilnehmen. Dabei handelt es sich um einen 90-minütigen Workshop, in dem auf abwechslungsreiche Art interessantes Wissen rund um das Thema Abfall insbesondere zur richtigen Abfalltrennung vermittelt wurde. Mit diesem Lerntheater tourt die AWIGO seit 2018 in Zusammenarbeit mit JOJOS KINDERMUSIK durch die Schulen im Osnabrücker Land. Anlässlich der Schülerfirmen-Messe war das eigentlich für die Jahrgangsstufen 1 bis 6 konzipierte Programm für die ältere Zielgruppe extra umgestaltet worden.

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