Erste Kreisrätin Bärbel Rosensträter besucht das Gymnasium Bad Essen

Die Möbel werden noch ausgetauscht, doch das neue Lehrerzimmer im Gymnasium Bad Essen wird schon genutzt. Die Erste Kreisrätin Bärbel Rosensträter (zweite von links) machte sich jetzt ein Bild über den Fortschritt der Arbeiten. Den Stand der Dinge erläuterten (von links) Hausmeister Michael Bührmann, Fachdienstleiter Hermann Melo, die zuständige Landkreis-Architektin Annegret van Kampen und Schulleiterin Sylva Schlie.
Montag, 18. November 2019
Die Möbel werden noch ausgetauscht, doch das neue Lehrerzimmer im Gymnasium Bad Essen wird schon genutzt. Die Erste Kreisrätin Bärbel Rosensträter (zweite von links) machte sich jetzt ein Bild über den Fortschritt der Arbeiten. Den Stand der Dinge erläuterten (von links) Hausmeister Michael Bührmann, Fachdienstleiter Hermann Melo, die zuständige Landkreis-Architektin Annegret van Kampen und Schulleiterin Sylva Schlie.
Bad Essen. Der Stichtag rückt näher: Ab dem kommenden Schuljahr gilt in Niedersachsen wieder das G9-Abitur. Das führt auch am Gymnasium Bad Essen zu einem erhöhten Raumbedarf, mittlerweile sind die Erweiterungsarbeiten in vollem Gange. Die Erste Kreisrätin Bärbel Rosensträter besuchte jetzt das Gymnasium, um sich einen Eindruck von den zukünftigen Räumlichkeiten zu verschaffen.
„Der Landkreis Osnabrück hat seit jeher das Ziel verfolgt, die Schulen in seiner Trägerschaft zeitgemäß auszustatten. Das ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass die Schülerinnen und Schüler optimale Lernbedingungen vorfinden“, sagte Rosensträter. Auch im Falle des Gymnasiums Bad Essen habe der Landkreis schnell reagiert, um die räumlichen Voraussetzungen für das zusätzliche Schuljahr zu schaffen, betonte die Erste Kreisrätin.
Die politischen Voraussetzungen hatte der Kreistag im September 2017 geschaffen. In der Sitzung hatten die Mitglieder die notwendige Planung und Umsetzung der notwendigen Erweiterung beschlossen. Im Falle des Gymnasiums Bad Essen umfasst dies vier Bauabschnitte für das bestehende Gebäude: Dazu gehört zunächst der Umbau des ehemaligen Kunstbereichs zu einem Lehrerzimmer, da aufgrund der steigenden Lehrkräftezahlen eine räumliche Vergrößerung notwendig wurde. Das nun nicht mehr benötigte Lehrerzimmer wird zu einer Bibliothek umfunktioniert. Der dritte Schritt ist der Umbau der ehemaligen Bibliothek in naturwissenschaftliche Räume und ein Klassenzimmer. Im abschließenden Bauabschnitt wird der Besprechungs- und Kopierraum zu einem Musikraum umgestaltet.
Hinzu kommt ein Neubau. Dieser wird fünf Klassenzimmer, ein Differenzierungsraum, drei Kunsträume, ein Werkraum, je ein Sammlungs- und Vorbereitungsraum sowie WC-Anlage und Nebenräume enthalten.
Mittlerweile ist der erste Bauabschnitt fast fertiggestellt. Die Erste Kreisrätin konnte sich einen Eindruck von dem hellen Raum machen, der Platz für rund 120 Lehrkräfte bietet. Weitere Räumlichkeiten sind Teeküche, Besprechungsraum, Kopierraum sowie einen Flur mit Platz für Postfächer und eine neue WC-Anlage. „Die Arbeiten werden rechtzeitig zum kommenden Schuljahr abgeschlossen sein, so dass die räumlichen Voraussetzungen für das G9-Abitur gegeben sein werden“, sagte Rosensträter.