Landkreis Osnabrück toleriert keine Gewalt gegen Frauen

Sie hissen gemeinsam die Fahne „frei leben – ohne Gewalt“ von TERRE DES FEMMES (von links): Maria Meyer (Frauenberatungsstelle), Ina Eversmann (Bildungskoordinatorin), Heike Bartling (BISS-Beratung SkF Bersenbrück), Landrätin Anna Kebschull, Marion Plogmann (Landkreis Osnabrück), Johannes Koop (CDU), Thomas Rehme (SPD), Felizitas Exner (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen), Michael Lührmann (FDP/CDW Gruppe) und die Gleichstellungsbeauftragte Monika Schulte.
Freitag, 22. November 2019
Sie hissen gemeinsam die Fahne „frei leben – ohne Gewalt“ von TERRE DES FEMMES (von links): Maria Meyer (Frauenberatungsstelle), Ina Eversmann (Bildungskoordinatorin), Heike Bartling (BISS-Beratung SkF Bersenbrück), Landrätin Anna Kebschull, Marion Plogmann (Landkreis Osnabrück), Johannes Koop (CDU), Thomas Rehme (SPD), Felizitas Exner (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen), Michael Lührmann (FDP/CDW Gruppe) und die Gleichstellungsbeauftragte Monika Schulte.
Osnabrück. Sie setzen ein deutliches Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen: Politik, Verwaltung und Beratungsstellen hissten vor dem Kreishaus weithin sichtbar die Fahne „frei leben – ohne Gewalt!“. Die Fahne wird am 25. November in der gesamten Region wehen, denn auch die Kommunen im Landkreis beteiligen sich an der Aktion von TERRE DES FEMMES zum Gedenktag „Keine Gewalt gegen Frauen und Mädchen“.
„Gewalt ist die häufigste Ursache für Verletzungen bei Frauen, noch vor Verletzungen durch Verkehrsunfälle“, betont die Kreisgleichstellungsbeauftragte Monika Schulte. „Und das ist unabhängig von Einkommen, Bildung, Alter, Nationalität und Religion.“ In der gesamten Region werden rund um den Aktionstag etwa Ausstellungen, Filme, Vorträge, oder Gottesdienste veranstaltet. „Die diesjährige Straßenaktion steht unter dem Motto: Die Zeit ist abgelaufen – NEIN zu häuslicher Gewalt!“, informiert Heike Bartling, BISS-Beratung SkF Bersenbrück.
Es werden Parkscheiben aus Pappe mit Hilfetelefonnummern verteilt und Gespräche sowie Informationen angeboten. Das Programm wird gemeinsam organisiert vom Präventionsteam der Polizeiinspektion Osnabrück, dem Fachzentrum für Täterarbeit (faust), den Beratungs- und Interventionsstellen (BISS) für Opfer von häuslicher Gewalt in Stadt und Landkreis Osnabrück und den Gleichstellungsbeauftragten.
Auch Anna Kebschull beteiligte sich an der Aktion: „Gewalt gegen Frauen ist noch zu häufig Alltag, wird noch zu häufig ignoriert. Wir tolerieren das nicht. Mit unserer Beteiligung an der Fahnenaktion wollen wir das nachdrücklich zeigen“, unterstrich die Landrätin.
 

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