Jugendberufsagentur sorgt für optimierte Berufsorientierung

Sie wollen gemeinsam die Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler an der Realschule Georgsmarienhütte verbessern (von links): Die Ausbildungslotsin der MaßArbeit Sandra Petsch, Schulleiter Berthold Aulenbrock, die Pädagogen Elke Bolz und Dominik Hackmann sowie Reinhard Wittke, Berufsberater der Agentur für Arbeit.
Montag, 9. Dezember 2019
Sie wollen gemeinsam die Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler an der Realschule Georgsmarienhütte verbessern (von links): Die Ausbildungslotsin der MaßArbeit Sandra Petsch, Schulleiter Berthold Aulenbrock, die Pädagogen Elke Bolz und Dominik Hackmann sowie Reinhard Wittke, Berufsberater der Agentur für Arbeit.
Georgsmarienhütte. Die Berufsorientierung an der Realschule Georgsmarienhütte weiter zu verbessern, ist das Ziel der neuen „Jugendberufsagentur (JBA) in der Schule“. Im JBA-Team stimmen erstmals die kommunale Arbeitsvermittlung MaßArbeit, die Agentur für Arbeit Osnabrück und Vertreter der Schule ihre Aktivitäten rund um den reibungslosen Übergang von der Schule in den Beruf ab und machen gemeinsam neue Angebote. „Dadurch ergeben sich viele Synergieeffekte für unsere Schülerinnen und Schüler – niemand geht in der Angebotsvielfalt unter“, so Elke Bolz, Wirtschaftslehrerin an der Realschule. Davon ist auch ihr Kollege Dominik Hackmann überzeugt: „Für uns ist die Jugendberufsagentur ein Gewinn, da wir mit  vertrauten Partnern zusammenarbeiten und unsere Angebote noch besser aufeinander abstimmen können.“
Auch die weiteren Akteure der Jugendberufsagentur freuen sich auf die gemeinsame Arbeit: Reinhard Wittke, Berufsberater der Agentur für Arbeit, ist seit Jahren mit einem regelmäßigen Beratungsangebot vor Ort. Tanja Korte und Sandra Petsch, Ausbildungslotsen der MaßArbeit, haben im Oktober eine Sprechstunde für die Jugendlichen in der Realschule eingerichtet. Für die Sprechstunden hat die Realschule eigens ein Berufsorientierungsbüro eingerichtet, das auch für Teambesprechungen zur Verfügung steht.
„Wir unterstützen die Jugendlichen aktiv im Übergang zwischen Schule und Beruf, insbesondere auch bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle. Unser Ziel dabei ist es, allen Jugendlichen an der Realschule den Weg zu einer erfolgreichen Berufsausbildung zu ermöglichen“, beschreibt Wittke die praktische Umsetzung der JBA. Bei mehr als 350 Ausbildungsberufen im dualen System sowie verschiedensten Möglichkeiten der schulischen Aus- und Weiterbildung benötigten Jugendliche richtig gute Orientierungshilfen.
„Das leistet die Jugendberufsagentur, weil zum ersten Mal alle an der Berufsorientierung beteiligten Akteure ein gemeinsames Programm abstimmen und in der kollegialen Fallberatung voneinander profitieren“, betont auch Ausbildungslotsin Petsch.
Es gehe um die Schülerinnen und Schüler, die von zu Hause aus keine idealen Voraussetzungen mitbrächten und Hilfe benötigten, oder auch um Jugendliche mit Zuwanderungsgeschichte. Dafür hätten die Partner in der Jugendberufsagentur ihre Stärken und Angebote intensiv vernetzt. „Es soll kein Jugendlicher zwischen den Institutionen verloren gehen oder daran scheitern, dass er kein passgenaues Angebot erhält“, ergänzt Ausbildungslotsin Tanja Korte. Im gemeinsamen Berufsorientierungsprogramm gebe es neben den individuellen Beratungssprechstunden etwa Unterstützung bei der Suche nach Ausbildungsstellen oder Workshops rund um  das Bewerbungsverfahren und den praktischen Start in die Ausbildung.
Die Jugendberufsagentur sei ein leicht erreichbarer Ansprechpartner, an den sich die Schülerinnen und Schüler mit ihren beruflichen Anliegen wenden könnten und sollten. „Das schätzen auch die Pädagogen an dem neuen Angebot“, unterstrich Realschulleiter Berthold Aulenbrock. Auch die Niedersächsische Landesschulbehörde wertet die Zusammenarbeit in den Jugendberufsagenturen positiv: „Der Ansatz von Schule, Agentur für Arbeit und MaßArbeit ist ein gutes Zeichen für die gemeinsame Verantwortung im Übergang von Schule in Ausbildung und Beruf“, so Nadine Kretschmar, Fachberater für Berufsorientierung im Auftrag der Niedersächsischen Landesschulbehörde.

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