Erste Einbürgerungsfeier im Jahr 2020

„Angekommen im Landkreis Osnabrück“: Nach dem feierlichen Bekenntnis erhielten 22 Menschen aus elf Nationen jetzt ihre Einbürgerungsurkunde.
Mittwoch, 11. März 2020
„Angekommen im Landkreis Osnabrück“: Nach dem feierlichen Bekenntnis erhielten 22 Menschen aus elf Nationen jetzt ihre Einbürgerungsurkunde.
Osnabrück. Ein bewährtes Format, die erste Auflage im Jahr 2020: Im Landkreis Osnabrück hat jetzt erneut eine Einbürgerungsfeier stattgefunden. 22 Menschen aus elf Nationen haben bei der Veranstaltung im Kreishaus Osnabrück ihre Urkunde erhalten. Der Landkreis möchte durch diesen feierlichen Akt ein Zeichen setzen: Der Entschluss, die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen, wird wertgeschätzt. Die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger aus vielen verschiedenen Kulturen bereichern den Landkreis Osnabrück und prägen ihn.
„Angekommen im Landkreis Osnabrück“, lautete das Motto der Veranstaltung. Mit dem „Angekommen“ wird ausgedrückt, dass die Menschen in die Gesellschaft integriert sind, die vollständigen politischen Rechte innehaben und zeigen, dass sie gerne in Deutschland leben und sich insbesondere im Landkreis Osnabrück wohlfühlen.
Die Festrede hielt Volker Trunt, Leiter des Fachdienstes Ordnung. Er forderte die eingebürgerten Personen auf, sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen, die Ihnen nun zustehenden Rechte zu nutzen und auszuüben sowie Ihre Meinung zu äußern und aktiv an der Gestaltung Ihres eigenen Umfeldes mitzuwirken.
Trunt rückte die in Artikel 1 des Grundgesetzes verankerte Menschenwürde in den Fokus seiner Ausführungen und forderte nach den schrecklichen Taten des Rechtsterrorismus in Hanau und Halle dazu auf, sich zu widersetzen und den dumpfen Parolen zu widersprechen: „Wir als Gesellschaft sind aufgefordert und dazu zählen wir alle, unabhängig von einer Staatsangehörigkeit, aktiv den rechten Tendenzen entgegenzutreten.“
Trunt bat deshalb alle Anwesenden darum, sich gemeinsam zu engagieren und von allen Seiten an einer Integration zu arbeiten. „Sie sind schon lange Teil unserer Gesellschaft und vollziehen durch die Einbürgerung auch einen formalen Schritt der Integration. Doch bleiben Sie nicht dabei stehen, sondern lassen Sie uns gemeinsam weiter an einer gelungenen Integration für und in unsere Gesellschaft arbeiten.“
Schließlich ermutigte er die neuen Deutschen und ihre Gäste dazu, sich in ihrer Gemeinde, etwa im Sportverein oder auch in der Politik, zu engagieren und bot dabei seine Unterstützung an.
Im Anschluss sprachen die Eingebürgerten gemeinsam das feierliche Bekenntnis und erhielten ihre Einbürgerungsurkunden. Abgerundet wurde die feierliche Stunde mit einem gemeinsamen Essen und interessanten Gesprächen.

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